Archiv der Kategorie: HowTo

Empathy und Adium Themes

In Ubuntu Karmic (9.10) wird es ja einen neuen Standard-IM Client geben: Empathy. Diese Woche habe ich einen Artikel gelesen, wie man Themes vom ebenfalls sehr bekannten IM Client Adium in Empathy verwenden kann. Dies ist aber nur in der aktuellen Version 2.28 möglich, welche u.a. in Ubuntu Karmic enthalten ist. Die Installation ist denkbar einfach. Man lädt sich sein gewünschtes Theme hier herunter und entpackt es entweder nach ~/.local/share/adium/message-styles/ oder nach /usr/local/share/adium/message-styles/. Danach kann man sein neues Theme unter Bearbeiten → Einstellungen → Erscheinungsbilder auswählen.

Auf der Wikiseite von Empathy auf live.gnome.org findet sich auch eine Liste von Adium Themes, welche aufzeigt, wie gut diese mit dem neuen Ubuntu IM Client zusammenspielen.

Hier noch ein Screenshot mit Modern Bubbling Theme:

Empathy mit Adium Theme

Shutter Plugin Nr. 2: Reflektion

Eine neue Version ist hier verfügbar!

Wo wir gerade dabei sind…

Das Plugin von heute Nachmittag habe ich mal ein wenig vereinfacht und mir noch mal die Masken in ImageMagick angeschaut. Das „Reflektion-Plugin“ unterscheidet sich insofern vom „Spiegel-Plugin“, als dass das Bild nicht gedreht wird. Gefällt mir persönlich besser.

Reflektion

Installation:

wget http://zefanjas.de/files/spsimplemirror
sudo mkdir /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror
sudo mv spsimplemirror /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror
sudo chmod +x /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror/spsimplemirror

Wer noch ein Bildchen für das Plugin möchte – klick hier (identisch zum Spiegel-Plugin). Die SVG muss noch in „spsimplemirror.svg“ umbenannt werden.

Probleme:

Mir ist bisher keine ordentliche Idee gekommen, wie ich die benötigten Abstände aus der Bildgröße berechne. Zur Zeit mache ich es anteilig, aber dann ist das Plugin nur ab einer Bilderhöhe > 700px zu gebrauchen. Je höher ein Bild ist, umso weiter wird der Abstand. Vielleicht hat da jemand noch ne Idee.

3D Screenshot mit GIMP

Da ich immer mal wieder mit GIMP arbeite bin ich auch auf der Suche nach guten Plugins, die einem die Arbeit erleichtern. Ein paar hatte ich ja bereits schon vorgestellt. Heute habe ich ein weiteres Plugin gefunden, mit dem es möglich ist, das Bild perspektivisch zu drehen und mit einer Reflexion zu versehen. Das Plugin kann man sich hier herunterladen oder am besten mit

wget http://registry.gimp.org/files/3DScreenshot.scm
mv 3DScreenshot.scm /home/$USER/.gimp-2.6/scripts/

gleich an den richtigen Ort einfügen. Danach GIMP starten und die Skripte auffrischen lassen (Filter → Skript-Fu → Skripte auffrischen). Nun kann man unter Filter → Script-Fu → 3d Screenshot das Plugin starten und auf ein Bild oder eine Ebene anwenden.

3D Screenshot Plugin

Und hier das Ergebnis:

3D - Screenshot

Ich finde dieses Plugin zwar besser als jenes, was ich hier beschrieben hatte, da es wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt, aber das Optimale ist es trotzdem nicht. Wer ähnliche Effekte ohne GIMP erreichen will, sollte sich auch mal screenie-qt anschauen. Das Programm gibt es in den Paketquellen.

Was ich mir wünschen würde, wäre so ein Plugin für Shutter.

Desktop anzeigen

Unter Windows lässt sich mit der Tastenkombination Windows+D der Desktop anzeigen. Dieses Tastenkürzel fand ich zu meinen Windows-Zeiten immer sehr praktisch. Unter GNOME heißt das entsprechende Pendant Strg+Alt+D. Für mich ist diese Kombination aber unpraktischer, da man eine Taste mehr drücken muss. Leider lässt sich dieses Tastenkürzel nicht ohne weiteres auf Super+D ändern (wie man es unter Gnome nennt), zumindest nicht über System → Einstellungen  → Tastenkombinationen.

Der Weg zum Ziel führt über den Konfigurationseditor. Aufrufen kann man diesen mit

gconf-editor

Dort muss man /apps/metacity/global_keybindings/show_desktop auf <Super>D ändern. Danach kann man Super+D zum Desktop anzeigen verwenden.

gconf-editor

Banshee und der Podcast-Bug

In den letzten Wochen bin ich auf Banshee umgestiegen. Vorher hatte ich Rhythmbox genutzt. Da ich einige Podcasts höre (Übrigens: Wer kennt gute Podcasts rund um OpenSource, Mobile, Technik?) habe ich Rhythmbox auch zum Download derselbigen genutzt. Mit Banshee soll das ja auch gehen, nur leider gibt es da einen Bug. Nach 60s stoppt der Download, d.h. bei allen Dateien, die ich nicht innerhalb von 60s laden kann, wird der Download abgebrochen. Bei kurzen Podcasts schafft man das innerhalb der 60s, aber da ich hier nur ein 1000er DSL habe, konnte ich alle größeren Podcasts (CRE, …) vergessen.

Der Bug ist bekannt und seit ein paar Tagen gibt es auch einen BugFix, welcher aber erst in der nächsten größeren Release (Version 1.5) erscheinen wird. Man kann sich aber die Entwicklerversion herunterladen und Banshee selber kompilieren. Informationen dazu findet man hier.

Banshee

Eine weitere Neuerung, die ich entdeckt habe, ist, dass man nun für seine Musik, Podcats, Videos extra Speicherorte wählen kann. Das hatte ich bisher vermisst.

Ein Problem gibt es aber mit der neuen Version: die Notifcations funktionieren nicht mehr richtig. Ich hoffe, dass die neue Version bald offiziell wird.

Shortcut für Unterstreichen in OpenOffice.org

Immer wieder hat mich an OpenOffice.org in Ubuntu gestört, dass die Tastenkombination für „Unterstreichen“ nicht funktioniert hat. Wenn ich Strg+Umschalt+U gedrückt hatte, erschien nur ein kleines fettes und unterstrichenes u (u). Heute endlich habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht. Das Problem lässt sich relativ simpel erledigen:

echo "GTK_IM_MODULE=xim" >> ~/.profile

Danach kurz abmelden und wieder anmelden und die Tastenkombination für unterstreichen funktioniert so wie sie soll.

Tracks – GTD einmal webbasiert

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag zu Getting Things Gnome geschrieben habe, beschäftige ich mich z.Z. mit Gettings Things Done. Da aber GTG noch sehr in der Entwicklung ist (Milestone 2 sieht sehr viel versprechend aus), bin ich auf eine Alternative durch einen Kommentar „gestoßen“ worden: Tracks! (Danke Daniel für den Tipp)

Tracks - Quelle: www.getontracks.org

Tracks - Quelle: www.getontracks.org

Mein Ersteindruck war sehr positiv. Am besten man schaut sich kurz diesen Screencast an (allerdings noch Version 1.5), um einen Eindruck von Tracks zu bekommen.

Features

  • flexible Ansichten – Projekte lassen sich per Drag&Drop anordnen
  • unterstützt Tags
  • einfache Eingabe von neuen Aufgaben
  • Multiuser-Unterstützung
  • Statistiken
  • RSS-Feeds für jede Aufgabe/Projekt (toll) und Termine als iCal
  • mobile Version des Interfaces

Installation

Die Installation ist eigentlich nicht sehr schwer, doch ist ein gewisser Aufwand schon damit verbunden. Zuerst muss sich natürlich erstmal Tracks herunterladen. Tracks kann auf verschiedenen Webserver und Datenbanksystemen installiert werden. Ich werde im Folgenden die Installation mit lighttpd und SQlite beschreiben. Also installieren wir zuerst den Webserver und die Datenbank:

sudo apt-get install lighttpd sqlite3 libsqlite3-dev

Da Tracks auf Ruby basiert, brauchen wir noch dasselbige:

sudo apt-get install ruby1.9 rubygems libopenssl-ruby

(Version 1.8 geht auch, nur 1.8.3 ist nicht kompatibel; die anderen Pakete brauchen wir später). Jetzt noch ein

sudo gem install sqlite3-ruby

damit Ruby mit der Datenbank sprechen kann 😉 Weiterhin brauchen wir noch rake, damit wir Tracks installieren und später upgraden können.

sudo gem install rake

Ok, nun müssen wir Tracks erstmal entpacken und nach /var/www/ verschieben (oder einen anderen Ort, document.root muss im Webserver angepasst werden). Als nächstes müssen wir noch ein paar Dateien umbenennen und verändern.

cd /var/www/tracks/
sudo mv config/database.yml.tmpl config/database.yml
sudo mv config/site.yml.tmpl config/site.yml
sudo mv log.tmpl log

Nun passen wir den Inhalt der config/database.yml (mit Rootrechten) an. Es reicht, wenn man die production: – Abschnitt anpasst:

production:
  adapter: sqlite3
  database: db/tracks-17-blank.db

Nun noch die config/site.yml. Zuerst in Zeile 3 „change-me“ in etwas beliebiges ändern. Die Zeitzone kann auch noch unter time_zone: angepasst werden.

Noch zwei Schritte und wir können Tracks benutzen. Der nächste Schritt ist die Anpassung der Datenbank:

sudo rake db:migrate RAILS_ENV=production

und mit einem

sudo script/server -e production

können wir den Webservice starten.

Das Webinterface befindet sich nun unter http://0.0.0.0:3000. Man wird von Tracks begrüßt und aufgefordert einen Admin-Account anzulegen.

Login

Jetzt ist alles eingerichtet und man kann loslegen seinen Aufgaben in Projekte zu verwalten. Dazu empfehle ich noch einmal den Screencast am Anfang des Beitrags.

Ich hoffe, dass sich keine Fehler in die Anleitung eingeschlichen haben oder noch was vergessen wurde. Ansonsten Hinweis in die Kommentare.

Fazit

Um ein endgültiges Fazit zu ziehen, benutze ich Tracks noch zu wenig und zu kurz. Aber ich finde es erstmal sehr ansprechend und einfach seine Aufgaben entsprechend GTD zu organisieren.

Ein weiteres tolles Feature ist, dass es auch eine mobile Version von Tracks gibt. Unter http://0.0.0.0:3000/mobile gibt es eine angepasste Oberfläche.

Jetzt gibt es mit Tracks und Gettings Gnome zwei schöne Tools für GTD. Jetzt muss man die beiden nur noch zusammen bringen 😉 Und am besten noch mit einem mobilen Offline-Clienten für verschiedene Geräte (iPhone, Palm Pre, Palm Treo, Nokia, … ).

Datum oder Gegenstände im Bild wegretuschieren

Jeder hat bestimmt schon mal ein Foto ausdrucken wollen, auf dem die Kamera das Datum „in schönen“ Farben aufgedruckt hat. Das sieht natürlich unschön aus, auch wenn es für manche einen praktischen Nutzen hat. Ein anderer Fall könnte sein, dass ein bestimmter Gegenstand im Bild stört und man ihn entfernen will. Natürlich kann man solche Dinge in einigen Fällen auch einfach wegschneiden, doch meistens ist dies nicht möglich.

Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf ein echt tolles Plugin für GIMP gestoßen, welches dazu noch in den Paketquellen verfügbar ist. Das ganze nennt sich Resynthesizer und kann mit

sudo apt-get install gimp-resynthesizer

installiert werden.

Der Test

Um die Funktionalität dieses Plugins zu demonstrieren habe ich mir mal folgendes Bild genommen und versucht die Hornisse zu „entfernen“. (Übrigens: Die exellenten Bilder in der Wikipedia sind sehr sehenswert.)

Zuerst muss das Objekt ausgewählt werden. Ich habe dazu einfach das Lasso-Werkzug genommen.

Nun wendet man das Plugin in an. Dabei können diverse Einstellungen vorgenommen werden. Die Werte habe ich erstmal so gelassen.

Der Vorgang ist je nach Größe der Auswahl und Rechenleistung mehr oder weniger zeitintensiv. Und so sieht das Ergebnis aus:

Natürlich sieht man noch in der Blüte die Reste von den Beinen. Das Prinzip ist aber klar geworden 😉

Neben den vielen Plugins, die es für GIMP gibt, ist dieses meiner Meinung eines, was wirklich sehr nützlich ist. Mit wenigen Mausklicks hat  man das gewünschte Resultat vor Augen.  Wie oben schon geschrieben, lassen sich auch damit Datumsangaben auf dem Bild wunderschön entfernen. Allerdings muss ich sagen, dass das Ergebnis umso schöner ist, je „einheitlicher“ der Hintergrund. (So habe ich es nicht geschafft damit ein Datum zu entfernen, das direkt auf dem Hinterrad eines Fahrrades einfügt war.)

Dateien zwischen Rechnern synchronisieren

Es ist ja nichts neues, dass man Dateien und Ordner zwischen zwei oder mehreren Rechnern syncen kann. Dropbox oder rsync seien mal als Beispiel genannt. Auf ein Tool, welches auf rsync aufsetzt und v.a. für den Dateienaustausch zwischen Rechner gedacht ist, bin ich im Rahmen meiner Examensarbeit gestoßen (da ich immer wieder mal an einem anderen Rechner geschrieben habe). Es heißt unison. Im Wiki-Artikel steht alles Wichtige geschrieben, nur eine Sache noch. Wenn man seinen SSH-Server auf einem anderen Port als 22 betreibt, muss man ihn noch per Hand im entsprechenden Profil unter ~/.unison/profil.prf ändern:

ssh://benutzer@rechner:Port//pfad/fuer/sync

Beim Anlegen eines neuen Profils gibt es zwar auch ein Feld für den Port, allerdings war das bei mir deaktiviert?!

SSHMenu

Ich habe in den letzten Monaten ja schon immer mal wieder ein GNOME Panel Applet vorgestellt und heute bin ich auf ein weiteres sehr praktisches Applet gestoßen. Es heißt und SSHMenu. Mit diesem Applet ist es möglich mit zwei Klicks eine SSH-Verbindung zum Host seiner Wahl aufzubauen. Gerade wenn man öfter SSH-Verbindungen zu anderen Rechner aufbaut, ist dieses Tool nützlich.

Man kann SSHMenu aus den Quellen installieren:

sudo apt-get install sshmenu-gnome

Danach wird das Applet auf gewohnte Weise dem Panel hinzugefügt. Leider passt es sich nicht so schön in das Theme ein.

Bei der Konfiguration hat man sehr viele Möglichkeiten. Eine gute Übersicht findet man hier. So ist ohne Probleme möglich einen anderen Port anzugeben oder sogar die Position des Terminalfensters zu beeinflussen. Weiter kann jeder SSH Session ein bestimmtes Profil zugeordnet werden.

Quelle der Bilder: http://sshmenu.sourceforge.net