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Experimente mit ImageMagick

ImageMagick ist ein Bildbearbeitungstool für die Kommandozeile und es ist wirklich ein tolles Tool. Der große Vorteil von ImageMagick gegenüber GIMP z.B. ist, dass sich auch vielen Dateien auf einmal verarbeiten lassen (um z.B. Thumbnails zu erzeugen). Flickr verwendet GraphicsMagick (ein Projekt, welches aus ImageMagick hervorgegangen ist), um seine Bilder zu bearbeiten.

Die Arbeit mit ImageMagick ist natürlich erstmal ungewohnt und es dauert auch seine Zeit, bis man sich hineingearbeitet, allerdings sind Sachen wie Bildgröße verändern und einen Schlagschatten hinzufügen leicht zu bewältigen. Eine gute Übersicht findet man hier.

Neben den beiden Plugins für Shutter, habe ich heute mal noch – nach Anregung von Christoph – einen anderen Anwendungsfall umgesetzt. Diesmal ist es kein Plugin, sondern ein ganz normales Skript. Aber jetzt erstmal einen Screenshot:

und so sieht es aus

Aus meiner Sicht könnte man noch einiges damit machen, z.B. Persepktive.

Nach dem Download des Skripts, muss es noch ausführbar gemacht werden:

chmod +x reihe

Danach kann man es folgendermaßen benutzen:

./reihe datei1 datei2 datei3

Die fertige Datei heißt dann „fertig.png“ und befindet sich im gleichen Ordner, wie das Skript.

[Update] Reflektionsplugin für Shutter – v0.2

Nachdem ich nun 90% meiner Prüfungen geschafft habe, kommt hier nun eine aktualisierte Version des Reflektionsplugin. In der ersten Version war es aus meiner Sicht noch nicht für alle Screenshotgrößen sinnvoll einsetzbar. Diese Manko habe ich mir noch einmal angeschaut, und hoffe, dass es jetzt besser passt.

Veränderungen:

  • Größenveränderung des Bildes ist nun fix (+128px → so groß ist die Verlaufsmaske)
  • kein zusätzlicher Rand mehr (finde ich schöner)
  • Reflektionseffekt dürfte jetzt unabhängig von Bildgröße sein

Eine Frage möchte ich gern weiterleiten: Soll zwischen Bild und Reflektionsebene ein Abstand sein oder die Spiegelung sich direkt an die untere Bildkante anschließen? In Bildern:

Reflektion ohne Abstand

Reflektion ohne Abstand

Reflektion mit Abstand

Reflektion mit Abstand

Die aktualisierte Version (ich hab die Reflektion mit Abstand implementiert) kann man hier herunterladen.

Update: Da einige sich die Reflektion ohne Abstand und andere mit Abstand wünschen, soll jeder für sich entscheiden, wie er es haben will. Um eine Reflektion ohne Abstand zur Reflektionsebene zu erhalten, öffnet man die Datei „spsimplemirror“ und entfernt in Zeile 38 die „+10“ bei [… -geometry +0+$(($HEIGHT+10)) …].

Shutter Spiegel-Plugin – v0.2

So…die überarbeitete Version ist fertig. Ich habe diesmal alles in ein Archiv gepackt, was man sich hier herunterladen kann.

Das Plugin kann nun echte Perspektive, d.h. das fertige Bild sieht nicht mehr so künstlich aus.Weiterhin verändert sich jetzt die Dateigröße nur noch minimal.

Shutter Spiegel-Plugin v0.2

Shutter Spiegel-Plugin v0.2

Shutter Plugin Nr. 2: Reflektion

Eine neue Version ist hier verfügbar!

Wo wir gerade dabei sind…

Das Plugin von heute Nachmittag habe ich mal ein wenig vereinfacht und mir noch mal die Masken in ImageMagick angeschaut. Das „Reflektion-Plugin“ unterscheidet sich insofern vom „Spiegel-Plugin“, als dass das Bild nicht gedreht wird. Gefällt mir persönlich besser.

Reflektion

Installation:

wget http://zefanjas.de/files/spsimplemirror
sudo mkdir /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror
sudo mv spsimplemirror /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror
sudo chmod +x /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spsimplemirror/spsimplemirror

Wer noch ein Bildchen für das Plugin möchte – klick hier (identisch zum Spiegel-Plugin). Die SVG muss noch in „spsimplemirror.svg“ umbenannt werden.

Probleme:

Mir ist bisher keine ordentliche Idee gekommen, wie ich die benötigten Abstände aus der Bildgröße berechne. Zur Zeit mache ich es anteilig, aber dann ist das Plugin nur ab einer Bilderhöhe > 700px zu gebrauchen. Je höher ein Bild ist, umso weiter wird der Abstand. Vielleicht hat da jemand noch ne Idee.

[Update] Spiegel-Plugin für Shutter – 0.1

Eine neue Version ist hier verfügbar!


Im letzten Beitrag habe ich den Wunsch schon ausgesprochen, dass ich mir gern ein Plugin für Shutter wünschen würde, mit dem man seinen Screenshots einen einfachen Spiegeleffekt verpassen kann. Shutter arbeitet mit ImageMagick (einem sehr sehr mächtigen Kommandotool für Bildbearbeitung) und so musste ich mich erstmal durch zig Beispiele und Doku kämpfen, um zu verstehen, wie dieses Tool funktioniert und was es alles kann.

Heraus gekommen ist ein Plugin für Shutter.

Shutter Spiegel Plugin

Download: Spiegel Plugin v0.1

Das ganze speichert man unter /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spmirror. Der spmirror – Ordner muss noch angelegt werden. Einfacher geht es natürlich direkt mit:

wget http://zefanjas.de/files/spmirror
sudo mkdir /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spmirror
sudo mv spmirror /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spmirror
sudo chmod +x /usr/share/shutter/resources/system/plugins/bash/spmirror/spmirror

Nach einem Start von Shutter sollte das Plugin bei den anderen zu finden sein. Ich hatte leider noch keine Zeit gefunden ein Logo zu erstellen. Wenn jemand also gern ein Logo für das Plugin beisteuern will, kann das machen. Das Logo sollte eine SVG sein.

Update: Das Logo ist fertig! Diese Datei ebenfalls in den Plugin-Ordner speichern (siehe oben).

spmirror

Das Plugin funktioniert erstmal und liefert in den meisten Fällen auch gute Ergebnisse, aber so ganz zufrieden bin ich damit noch nicht (z.B. dauert es eine Weile aufgrund der Anzahl der Schritte und das Ergebnis ist einiges größer (von der Dateigröße) als der Orginal-Screenshot). Verbesserungsvorschläge sind deshalb sehr willkommen 😉

3D Screenshot mit GIMP

Da ich immer mal wieder mit GIMP arbeite bin ich auch auf der Suche nach guten Plugins, die einem die Arbeit erleichtern. Ein paar hatte ich ja bereits schon vorgestellt. Heute habe ich ein weiteres Plugin gefunden, mit dem es möglich ist, das Bild perspektivisch zu drehen und mit einer Reflexion zu versehen. Das Plugin kann man sich hier herunterladen oder am besten mit

wget http://registry.gimp.org/files/3DScreenshot.scm
mv 3DScreenshot.scm /home/$USER/.gimp-2.6/scripts/

gleich an den richtigen Ort einfügen. Danach GIMP starten und die Skripte auffrischen lassen (Filter → Skript-Fu → Skripte auffrischen). Nun kann man unter Filter → Script-Fu → 3d Screenshot das Plugin starten und auf ein Bild oder eine Ebene anwenden.

3D Screenshot Plugin

Und hier das Ergebnis:

3D - Screenshot

Ich finde dieses Plugin zwar besser als jenes, was ich hier beschrieben hatte, da es wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt, aber das Optimale ist es trotzdem nicht. Wer ähnliche Effekte ohne GIMP erreichen will, sollte sich auch mal screenie-qt anschauen. Das Programm gibt es in den Paketquellen.

Was ich mir wünschen würde, wäre so ein Plugin für Shutter.

Getting Things Gnome

Viele haben sicher schon von „Getting Things Done“ gehört. Da ich mich derzeit näher damit beschäftige, habe ich nach möglichen Progrämmchen gesucht, die mir helfen sollen, meine Aufgaben zu sortieren und zu bewältigen. Es gibt sicher viele verschiedene Tools, die man verwenden kann, aber heute möchte ich ein relativ neues vorstellen: Getting Things Gnome. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut, auch wenn ich noch einige Wünsche an das Programm habe. Aber es ist ja erst eine 0.1.1er Version… Hier erstmal ein Screenshot:

GTG

Getting Things Gnome ist ein Aufgabenverwaltungstool, das v.a. mit Tags arbeitet, was sehr praktisch ist. Jeder Aufgabe kann ein oder mehrere Tags zugewiesen werden. So ist es möglich eine Aufgabe z.B. verschiedenen Projekten zuzuordnen.

Eine neue Aufgabe lässt sich auf verschiedene Art und Weise erstellen. Entweder mit „New Task“ oder mit der QuickEntry Zeile. Dazu später mehr.

Neue Aufgabe

Es ist sehr leicht eine Aufgabe zu erstellen. Titel, Tags, Aufgabenbeschreibung und u.a. Unteraufgaben hinzufügen – fertig. Alles was nach einem „@“ kommt ist ein Tag. Jede Zeile, die mit einem „-“ beginnt, wird zur Unteraufgabe. Tags kann man individuell eine Farbe zuweisen.

In der „QuickEntry“-Zeile kann auch schnell eine Aufgabe hinzufügen. Einfach Aufgabentitel schreiben und mit „tags:foo“ einen Tag hinzufügen.

Ein weiteres Feature ist der „Work View“. Aktiviert man diese Ansicht, werden nur die Aufgaben angezeigt, welche aktuell auch zu erledigen sind. Alle anderen werden ausgeblendet. So hat man immer nur die Aufgaben vor Augen, die auch wirklich dran sind.

WorkView

Insgesamt ein vielversprechendes Tool. Eine Sache die ich mir wünschen würde, ist die Integration in Gnome selbst und die Möglichkeit einer Synchronisation mit einem Webservice oder einem mobilen Client.

Übrigens: Die deutsche Übersetzung wurde schon gemacht, aber ist noch nicht vollständig integriert.

Datum oder Gegenstände im Bild wegretuschieren

Jeder hat bestimmt schon mal ein Foto ausdrucken wollen, auf dem die Kamera das Datum „in schönen“ Farben aufgedruckt hat. Das sieht natürlich unschön aus, auch wenn es für manche einen praktischen Nutzen hat. Ein anderer Fall könnte sein, dass ein bestimmter Gegenstand im Bild stört und man ihn entfernen will. Natürlich kann man solche Dinge in einigen Fällen auch einfach wegschneiden, doch meistens ist dies nicht möglich.

Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf ein echt tolles Plugin für GIMP gestoßen, welches dazu noch in den Paketquellen verfügbar ist. Das ganze nennt sich Resynthesizer und kann mit

sudo apt-get install gimp-resynthesizer

installiert werden.

Der Test

Um die Funktionalität dieses Plugins zu demonstrieren habe ich mir mal folgendes Bild genommen und versucht die Hornisse zu „entfernen“. (Übrigens: Die exellenten Bilder in der Wikipedia sind sehr sehenswert.)

Zuerst muss das Objekt ausgewählt werden. Ich habe dazu einfach das Lasso-Werkzug genommen.

Nun wendet man das Plugin in an. Dabei können diverse Einstellungen vorgenommen werden. Die Werte habe ich erstmal so gelassen.

Der Vorgang ist je nach Größe der Auswahl und Rechenleistung mehr oder weniger zeitintensiv. Und so sieht das Ergebnis aus:

Natürlich sieht man noch in der Blüte die Reste von den Beinen. Das Prinzip ist aber klar geworden 😉

Neben den vielen Plugins, die es für GIMP gibt, ist dieses meiner Meinung eines, was wirklich sehr nützlich ist. Mit wenigen Mausklicks hat  man das gewünschte Resultat vor Augen.  Wie oben schon geschrieben, lassen sich auch damit Datumsangaben auf dem Bild wunderschön entfernen. Allerdings muss ich sagen, dass das Ergebnis umso schöner ist, je „einheitlicher“ der Hintergrund. (So habe ich es nicht geschafft damit ein Datum zu entfernen, das direkt auf dem Hinterrad eines Fahrrades einfügt war.)

SSHMenu

Ich habe in den letzten Monaten ja schon immer mal wieder ein GNOME Panel Applet vorgestellt und heute bin ich auf ein weiteres sehr praktisches Applet gestoßen. Es heißt und SSHMenu. Mit diesem Applet ist es möglich mit zwei Klicks eine SSH-Verbindung zum Host seiner Wahl aufzubauen. Gerade wenn man öfter SSH-Verbindungen zu anderen Rechner aufbaut, ist dieses Tool nützlich.

Man kann SSHMenu aus den Quellen installieren:

sudo apt-get install sshmenu-gnome

Danach wird das Applet auf gewohnte Weise dem Panel hinzugefügt. Leider passt es sich nicht so schön in das Theme ein.

Bei der Konfiguration hat man sehr viele Möglichkeiten. Eine gute Übersicht findet man hier. So ist ohne Probleme möglich einen anderen Port anzugeben oder sogar die Position des Terminalfensters zu beeinflussen. Weiter kann jeder SSH Session ein bestimmtes Profil zugeordnet werden.

Quelle der Bilder: http://sshmenu.sourceforge.net

[Update] jAOLT – Turbolister (nicht nur) für Ubuntu

Update: Derzeit arbeite ich an einem ähnlichem Tool, welches sich SaleZ nennt. Weitere Infos gibt es hier.

jAOLT, das Java Auction Organisation and Listing Tool, hat 2007 den 1. Platz im Ebay-Studentenwettbewerb gemacht. Wie der Name schon sagt, ist es ein Tool, um seine Auktionen offline zu verwalten und zu erstellen, während z.B. JBidWatcher eher zum Snipen ist. Da es in Java geschrieben ist, ist es auch plattformunabhängig.

Folgende Features bietet jAOLT:

  • Auktionen erstellen
  • Auktionen vorzeitig beenden
  • Automatisch externe Bilderspeicher (wie z.B. ImageShack) verwenden, um eventuell anfallende Gebühren zu sparen
  • Laufende und beendete Auktionen herunterladen
  • Auktionen verfolgen
  • kostenlose Startzeitplanung innerhalb von jAOLT
  • Beliebig viele Benutzerkonten mit jeweils beliebig vielen Auktionsplattformkonten
  • Integrierte, frei nutzbare Templates

Für jAOLT gibt es auch ein PPA:

deb http://ppa.launchpad.net/handschuh/ppa/ubuntu intrepid main

(Für Hardy entsprechend anpassen).

Danach muss man erstmal sein Benutzerkonto authentifizieren und einen sogenannten Token bei Ebay holen.

Account

Hat man sein Benutzerkonto eingerichtet und die Aktualisierungen von Ebay geholt (Kategorieinformationen, etc.), kann man schon loslegen und eine Auktion erstellen.

auktion

Es stehen auch ein paar Templates zur Verfügung, welche aber sehr einfach sind. Es dürfte aber kein Problem sein, eigene Templates zu erstellen. Nachdem die Auktion fertig ist und alle Informationen dazu eingetragen sind, kann man seine Auktion zu Ebay hochladen (oder vorher noch die Gebühren berechnen lassen). Ist die Auktion einmal hochgeladen, hat mit jAOLT Einblick u.a. auf Besucherzahlen und die Anzahl der Beobachter.

jaolt

Insgesamt ein nettes Tool, was aber noch viel Potential hat.