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Empathy und Adium Themes

In Ubuntu Karmic (9.10) wird es ja einen neuen Standard-IM Client geben: Empathy. Diese Woche habe ich einen Artikel gelesen, wie man Themes vom ebenfalls sehr bekannten IM Client Adium in Empathy verwenden kann. Dies ist aber nur in der aktuellen Version 2.28 möglich, welche u.a. in Ubuntu Karmic enthalten ist. Die Installation ist denkbar einfach. Man lädt sich sein gewünschtes Theme hier herunter und entpackt es entweder nach ~/.local/share/adium/message-styles/ oder nach /usr/local/share/adium/message-styles/. Danach kann man sein neues Theme unter Bearbeiten → Einstellungen → Erscheinungsbilder auswählen.

Auf der Wikiseite von Empathy auf live.gnome.org findet sich auch eine Liste von Adium Themes, welche aufzeigt, wie gut diese mit dem neuen Ubuntu IM Client zusammenspielen.

Hier noch ein Screenshot mit Modern Bubbling Theme:

Empathy mit Adium Theme

Jaunty und das gnome-pilot-applet

Ich nutze & schätze immer noch meinen Palm Treo 650 und synchronisiere diesen auch mit Evolution. Das ist in den letzten Jahren echt besser geworden. Man braucht sein Palm OS – Gerät nur noch anstecken und im Idealfall kann sofort (nach einer Einrichtung) gesynct werden.

In Jaunty gibt es jedoch einen Bug in gnome-pilot-applet, d.h. es wird kein Icon mehr im Panel angezeigt. Man kann zwar trotzdem syncen, aber z.B. der Dateitransfer wird dadurch deutlich benutzerunfreundlicher. Seit gestern gibt es einen Fix für dieses Problem. Wer will, kann sich nun sein pilot-applet selbst patchen oder wartet noch ein bisschen bis ein Update verfügbar wird.

Palm OS wird es ja nicht mehr lange geben. Der Palm Pre steht vor der Tür und ich bin gespannt, ob es auch möglich sein wird, dieses Smartphone nicht  nur „over-the-air“, sondern auch lokal zu syncen.

Desktop anzeigen

Unter Windows lässt sich mit der Tastenkombination Windows+D der Desktop anzeigen. Dieses Tastenkürzel fand ich zu meinen Windows-Zeiten immer sehr praktisch. Unter GNOME heißt das entsprechende Pendant Strg+Alt+D. Für mich ist diese Kombination aber unpraktischer, da man eine Taste mehr drücken muss. Leider lässt sich dieses Tastenkürzel nicht ohne weiteres auf Super+D ändern (wie man es unter Gnome nennt), zumindest nicht über System → Einstellungen  → Tastenkombinationen.

Der Weg zum Ziel führt über den Konfigurationseditor. Aufrufen kann man diesen mit

gconf-editor

Dort muss man /apps/metacity/global_keybindings/show_desktop auf <Super>D ändern. Danach kann man Super+D zum Desktop anzeigen verwenden.

gconf-editor

Getting Things Gnome

Viele haben sicher schon von „Getting Things Done“ gehört. Da ich mich derzeit näher damit beschäftige, habe ich nach möglichen Progrämmchen gesucht, die mir helfen sollen, meine Aufgaben zu sortieren und zu bewältigen. Es gibt sicher viele verschiedene Tools, die man verwenden kann, aber heute möchte ich ein relativ neues vorstellen: Getting Things Gnome. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut, auch wenn ich noch einige Wünsche an das Programm habe. Aber es ist ja erst eine 0.1.1er Version… Hier erstmal ein Screenshot:

GTG

Getting Things Gnome ist ein Aufgabenverwaltungstool, das v.a. mit Tags arbeitet, was sehr praktisch ist. Jeder Aufgabe kann ein oder mehrere Tags zugewiesen werden. So ist es möglich eine Aufgabe z.B. verschiedenen Projekten zuzuordnen.

Eine neue Aufgabe lässt sich auf verschiedene Art und Weise erstellen. Entweder mit „New Task“ oder mit der QuickEntry Zeile. Dazu später mehr.

Neue Aufgabe

Es ist sehr leicht eine Aufgabe zu erstellen. Titel, Tags, Aufgabenbeschreibung und u.a. Unteraufgaben hinzufügen – fertig. Alles was nach einem „@“ kommt ist ein Tag. Jede Zeile, die mit einem „-“ beginnt, wird zur Unteraufgabe. Tags kann man individuell eine Farbe zuweisen.

In der „QuickEntry“-Zeile kann auch schnell eine Aufgabe hinzufügen. Einfach Aufgabentitel schreiben und mit „tags:foo“ einen Tag hinzufügen.

Ein weiteres Feature ist der „Work View“. Aktiviert man diese Ansicht, werden nur die Aufgaben angezeigt, welche aktuell auch zu erledigen sind. Alle anderen werden ausgeblendet. So hat man immer nur die Aufgaben vor Augen, die auch wirklich dran sind.

WorkView

Insgesamt ein vielversprechendes Tool. Eine Sache die ich mir wünschen würde, ist die Integration in Gnome selbst und die Möglichkeit einer Synchronisation mit einem Webservice oder einem mobilen Client.

Übrigens: Die deutsche Übersetzung wurde schon gemacht, aber ist noch nicht vollständig integriert.

SSHMenu

Ich habe in den letzten Monaten ja schon immer mal wieder ein GNOME Panel Applet vorgestellt und heute bin ich auf ein weiteres sehr praktisches Applet gestoßen. Es heißt und SSHMenu. Mit diesem Applet ist es möglich mit zwei Klicks eine SSH-Verbindung zum Host seiner Wahl aufzubauen. Gerade wenn man öfter SSH-Verbindungen zu anderen Rechner aufbaut, ist dieses Tool nützlich.

Man kann SSHMenu aus den Quellen installieren:

sudo apt-get install sshmenu-gnome

Danach wird das Applet auf gewohnte Weise dem Panel hinzugefügt. Leider passt es sich nicht so schön in das Theme ein.

Bei der Konfiguration hat man sehr viele Möglichkeiten. Eine gute Übersicht findet man hier. So ist ohne Probleme möglich einen anderen Port anzugeben oder sogar die Position des Terminalfensters zu beeinflussen. Weiter kann jeder SSH Session ein bestimmtes Profil zugeordnet werden.

Quelle der Bilder: http://sshmenu.sourceforge.net

Jaunty notify-osd in Intrepid

Ubuntu Jaunty wird ja eine neue Notification-Anzeige enthalten, die – wie ich finde – wesentlich schicker aussieht. Alex Rybicki schreibt in seinem Blog (dort gibt es auch ein Video), wie man dies auch unter Ubuntu Intrepid nutzen kann. Dazu sind nur ein paar Schritte notwendig, die ich hier mal auflisten will:

cd ~
sudo apt-get install bzr gnome-common automake
bzr branch lp:notify-osd
cd notify-osd
./autogen.sh
make

Nun kann kann man das Ganze mit

killall notification-daemon ;  /home/$USER/notify-osd/src/notify-osd

starten. Das wars es dann auch schon. Um die neue Notification-Anzeige dauerhaft nutzen zu können, muss man sich noch ein Startscript mit dem obigen Befehl anlegen und beim Anmelden mit starten lassen.

Möchte man die neue Anzeige testen, gibt es ein Testscript im notify-osd Ordner, welches man mit

/home/$USER/notify-osd/src/send-test-notification.sh

starten kann. (Dazu muss aber libnotify-bin installiert sein)

Die neue Notification-Anzeige

Die neue Notification-Anzeige

Leider scheint noch nicht alles zu gehen, so nutzt GNOME für die Änderung der Lautstärke immer noch die Standardanzeige. Weiterhin scheinen auch andere Dialoge noch nicht richtig angepasst zu sein. Evolution zeigt mir statt einer Notification ein kleines Fenster an, wenn ich eine neue Mail bekomme.

Naja, bis Ubuntu Jaunty ist es ja auch nicht mehr weit…

Dateibrowser Applet

Schon länger habe ich nach dieser Möglichkeit gesucht und endlich gefunden: Ein Dateibrowser-Applet für das GNOME Panel. Finden kann man das Applet hier und trägt die entsprechenden Quellen in die /etc/apt/sources.list ein. Aber an Fremdquellen und so denken… 😉

Nun kann mit einem

sudo apt-get install file-browser-applet

das Apple installieren.

In den Einstellungen kann man noch festlegen, welche Orte man im Panel anzeigen lassen will. Ich finde es eine praktische Sache um schnell mal an Dateien zu kommen, ohne den Nautilus öffnen zu müssen.

Dateibrowser Applet

Screenshot des Projekts

Update: Das Applet findet man auch in den universe Quellen, jedoch in einer weniger aktuellen Version. Danke an dé.wé für den Hinweise.

Blog-Applet für das GNOME-Panel

Gerade eben bin ich hier auf ein Applet gestoßen, mit welchem man schnell und einfach aus GNOME heraus einen Beitrag für seinen Blog verfassen kann.

Das Applet lässt sich über die Paketverwaltung installieren:

sudo apt-get install gnome-blog

Anschließend braucht man es nur noch dem Panel hinzufügen und entsprechend seinen Blog eintragen. Unterstützt werden folgende Blogs:

  • Blogger.com / Blogspot.com
  • Advogato.org
  • Movable Type
  • WordPress
  • LiveJournal.com
  • Pyblosxom
  • Alle anderen Blogs, die die bloggerAPI oder MetaWeblog verwenden

Klickt man auf das Applet im Panel öffnet sich ein einfacher Editor, in welchem man dann seinen Beitrag verfassen kann. Diesen Beitrag habe ich mit diesem Tool gleich einmal verfast. Leider fehlt die Möglichkeit Tags bzw. Kategorien hinzuzufügen.

Festplattenanalyse

Wie ich gestern schon berichtet habe, kann man mit der S.M.A.R.T. Technologie viele Parameter der Festplatte abfragen, aber heute soll es mir um einen anderen Fakt gehen. Auch wenn die Festplatten immer billiger werden und man eigentlich genug Platz haben sollte, kommt es doch mal vor, dass man gern wissen will, welche Daten/Ordner wie viel Platz auf der Platte einnehmen. (z.B. um zu schauen wo die „Platzfresser“ sind).

Für diesen Fall gibt es für Ubuntu folgendes Tool: Baobab. Es ist standardmäßig installiert und man findet es unter Anwendungen → Zubehör → Festplattenbelegung analysieren. Dort kann man dann beliebige Ordner oder das komplette Dateisystem analysieren. Das ganze wird dann in einer Grafik dargestellt.

Baobab

Natürlich gibt es noch andere Programme, z.B. auch für KDE. Eine Auflistung findet man in der Ubuntuusers-Wiki.

Fenster maximieren nicht richtig unter Ubuntu 8.10

Seitdem ich Ubuntu 8.10 verwende (seit Alpha6) trat bei mir folgendes Problem auf: Bei 90% aller Neustarts konnte ich meine Fenster nicht richtig maximieren. Das so dann so aus:

Maximieren Problem

Als Workaround hatte mir bis jetzt ein Ändern Bildschirmauflösung Abhilfe geschafft, doch ist das auf Dauer eher nervig.

Die Lösung des Problems ist einfach: Man muss nur das libgnome-windows-settings Packet aktualisieren. Damit sollte dieser Effekt nicht mehr auftreten.