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Kurzer Blick ins webOS

Matthew Garrett hat in einem Blogbeitrag eine kurze Analyse des webOS RootFS veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, dass Palm mit seinem webOS wesentlich näher am „mainline Linux“  dran ist, als z.B. Android. Das ist nicht sonderlich überraschend, aber schön zu hören. Im Folgenden möchte ich kurz den Bricht in seinen Teilen zusammen fassen.

Hardware

Was lässt sich aus dem RootFS über die Hardware sagen? Wie viele andere schon festgestellt haben, lassen sich viele Hinweise auf mindestens ein weiteres Gerät finden. Ein Palm Eos (codename Pixie) oder aber auch ein weiteres Gerät mit Codename Zepfloyd ist möglich. Bin gespannt, um was für ein Gerät es sich handeln wird. Relativ sicher ist, dass es ein GSM Gerät geben wird (höchstwahrscheinlich mit HSDPA), da sich im Code die Firmware für ein GSM Modem befindet. Ein Palm Pre zu unlocken wird ähnlich wie beim iPhone zu handhaben sein.

Software

Palm nutzt viel Software welche unter der GPL steht. Man kann also davon ausgehen, dass in nächster Zeit auch der Quellcode von webOS oder zumindest Teilen davon, auftauchen wird.

Als Packetformat nutzt Palm ipkg zur Paketverwaltung, was darauf schließen lässt, dass OpenEmbedded verwendet wird. Wenn dem so ist, wird es nicht schwer sein eine Menge an Software für den Palm zu nutzen.

Matthew geht in seinem Artikel noch weiter auf den Kernel, Booting und userland ein.

Schluss

Ich bin gespannt, ob es in absehbarer Zeit weitere Distributionen für den Palm Pre geben wird (z.B. Android, …). Weiterhin freue ich mich darauf zu sehen, welche Entwicklergemeinschaft sich um den Pre bilden wird, wenn erstmal die GSM Variante auf dem Markt ist. Ein Dev Wiki existiert bereits: http://predev.wikidot.com

Zum Abschluss noch ein Video, wie man root auf dem Palm Pre wird:

[youtube xoIE7Y_pyEU]

PS: Jon Rubinstein ist neuer CEO von Palm!

Wieder ein Grund mehr…

Gestern habe ich mein altes Motherboard gegen ein Neues ausgetauscht und gleichzeitig noch die Grafikkarte gewechselt. Danach wieder alle Platten ran gestöpselt und den Rechner hochgefahren – und ich konnte sofort da weiter machen, wo ich aufgehört hatte – ohne lästige Treiberinstallationen bzw. Neuaktivierungen  o.ä. durchführen zu müssen. Wieder ein Grund mehr, warum ich Linux schätze.

[Update 2] Eten Glofiish M800: Status der Linuxportierung

In der letzten Zeit habe ich ab und zu was von Harald Welte gelesen, welcher dabei ist Linux auf das Eten Glofiish M800 zu portieren.

Eten Glofiish M800Das Eten Glofiish M800 gibt es für 250€ und ist für den Preis unschlagbar, denn UMTS, GPS, WLAN etc. sind schon integriert. Weiterhin hat es auch ein VGA Display. Harald Welte ist gelungen Linux auf dem Gerät zu booten. Derzeit arbeitet er am GSM/UMTS Modem. Das M800 verwendet den gleichen SoC (System on a Chip) wie der Openmoko Freerunner.

Den aktuellen Status kann man entweder im Blog von Harald Welte verfolgen oder wer es detallierter mag, kann sich auch mit der entsprechenden Wiki-Seite im OpenEZX Wiki beschäftigen.

Update:

Eben habe ich diesen Beitrag gelese: Es gibt News. Audio scheint generell zu funktionieren. Ansonsten hat Harald W. in der letzten Zeit Fortschritte beim GSM Teil des Glofiish gemacht.

Mittlerweile gibt es auch ein Git-Repository.

Update2:

Gestern kam wieder eine neue News: Harald hat jetzt auch den Keyboardtreiber fast fertig implementiert.