Getting Things Gnome

Getting Things Gnome

Viele haben sicher schon von „Getting Things Done“ gehört. Da ich mich derzeit näher damit beschäftige, habe ich nach möglichen Progrämmchen gesucht, die mir helfen sollen, meine Aufgaben zu sortieren und zu bewältigen. Es gibt sicher viele verschiedene Tools, die man verwenden kann, aber heute möchte ich ein relativ neues vorstellen: Getting Things Gnome. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut, auch wenn ich noch einige Wünsche an das Programm habe. Aber es ist ja erst eine 0.1.1er Version… Hier erstmal ein Screenshot:

GTG

Getting Things Gnome ist ein Aufgabenverwaltungstool, das v.a. mit Tags arbeitet, was sehr praktisch ist. Jeder Aufgabe kann ein oder mehrere Tags zugewiesen werden. So ist es möglich eine Aufgabe z.B. verschiedenen Projekten zuzuordnen.

Eine neue Aufgabe lässt sich auf verschiedene Art und Weise erstellen. Entweder mit „New Task“ oder mit der QuickEntry Zeile. Dazu später mehr.

Neue Aufgabe

Es ist sehr leicht eine Aufgabe zu erstellen. Titel, Tags, Aufgabenbeschreibung und u.a. Unteraufgaben hinzufügen – fertig. Alles was nach einem „@“ kommt ist ein Tag. Jede Zeile, die mit einem „-“ beginnt, wird zur Unteraufgabe. Tags kann man individuell eine Farbe zuweisen.

In der „QuickEntry“-Zeile kann auch schnell eine Aufgabe hinzufügen. Einfach Aufgabentitel schreiben und mit „tags:foo“ einen Tag hinzufügen.

Ein weiteres Feature ist der „Work View“. Aktiviert man diese Ansicht, werden nur die Aufgaben angezeigt, welche aktuell auch zu erledigen sind. Alle anderen werden ausgeblendet. So hat man immer nur die Aufgaben vor Augen, die auch wirklich dran sind.

WorkView

Insgesamt ein vielversprechendes Tool. Eine Sache die ich mir wünschen würde, ist die Integration in Gnome selbst und die Möglichkeit einer Synchronisation mit einem Webservice oder einem mobilen Client.

Übrigens: Die deutsche Übersetzung wurde schon gemacht, aber ist noch nicht vollständig integriert.

9 Gedanken zu „Getting Things Gnome

  1. Sehr schönes Programm, das werd ich mir mal genau anschauen. Nach einigem hin und her – ich habe zB auch Chandler ausprobiert und mit aufgestellten Nackenhaaren wieder von meinem Rechner geschmissen 😉 – nutze ich seit etwas über einem Monat Tracks ( http://www.getontracks.org/ ). Bin äußerst zufrieden damit und GTG wirds schwer dagegen haben, auch wenn einige der hier beschriebenen Funktionen definitiv überzeugen. Testen werd ichs wie gesagt auf jeden Fall!

    Grüße,
    Daniel

  2. Hi,
    ich habe es schon aufgegeben Sachen erledigt zu bekommen 😉
    Aber ich habe mich in der Vergangenheit auch mal, eher für nen Freund, solch ein Tool gesucht. Dabei stieß ich auf das Chandler Projekt (http://chandlerproject.org/), das hat meinem Freund damals sehr gut gefallen. Ist aber etwas „voluminöser“. Aber möglicherweise sind da von Dir gesuchte Funktionen enthalten die GTD noch nicht hat.
    Liebe Grüße,
    Torben.

  3. Das klingt ja spannend. Chandler habe ich mal getestet, aber das war wirklich „voluminös“ vor allem was den Speicherhunger betraf.

    Vielleicht bringt mich so ein Programm ja doch wieder zu GTD, momentan arbeite ich sehr erfolgreich mit der Autofocus-Methode (ist allerdings sehr analog 😉

  4. GTG hat sicher noch Potenzial. Ich nutze es eher als erweiterte Aufgabenliste mit Notizfunktion. Mal sehen, was in den nächsten Monaten noch an Updates kommt.

    Chandler habe ich nicht ausprobiert, sah mir aber auf den ersten Blick auch sehr voll aus.

  5. @daniel: Hab mir grad mal Tracks bissl näher angeschaut. Bin auf den ersten Blick erstmal beeindruckt und werde es sicher mal testen. Danke für den Tipp.

  6. @yoschi: s.o., d.h. geht noch nicht. Aber ich denke, wenn sie es schaffen in Gnome zu integrieren oder irgendwas SyncML-mäßiges schreiben, dann wäre das sicher möglich.

  7. Pingback: Selbstorganisation mit Gnome | ubuntublog.ch

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