.:zefanjas:. https://zefanjas.de open source, web, education Sat, 20 Oct 2018 06:55:13 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2016/12/cropped-zefanjas_new-32x32.png .:zefanjas:. https://zefanjas.de 32 32 Neue Features in Joplin https://zefanjas.de/neue-features-in-joplin/ https://zefanjas.de/neue-features-in-joplin/#respond Sat, 20 Oct 2018 06:55:13 +0000 https://zefanjas.de/?p=2758 Seit einigen Monaten verwende ich nun Joplin und ich bin sehr zufrieden damit. Für alle, die eine Alternative zu Evernote oder einem anderen Notizprogramm suchen, sind wahrscheinlich in den meisten Fällen mit dieser Open Source Lösung gut bedient. Im letzten halben Jahr sind einige neue Features in Joplin dazugekommen und viele Bugs wurden gefixt. Einige dieser Neuheiten möchte ich heute kurz vorstellen. Die grundsätzliche Installation, sowie das Einrichten einer verschlüsselten Synchronisierung, habe ich bereits in meinem letzten Artikel beschrieben. Neue...

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Seit einigen Monaten verwende ich nun Joplin und ich bin sehr zufrieden damit. Für alle, die eine Alternative zu Evernote oder einem anderen Notizprogramm suchen, sind wahrscheinlich in den meisten Fällen mit dieser Open Source Lösung gut bedient. Im letzten halben Jahr sind einige neue Features in Joplin dazugekommen und viele Bugs wurden gefixt. Einige dieser Neuheiten möchte ich heute kurz vorstellen. Die grundsätzliche Installation, sowie das Einrichten einer verschlüsselten Synchronisierung, habe ich bereits in meinem letzten Artikel beschrieben.

Neue Features in Joplin

Subnotebooks

Auf dieses Feature hatte ich persönlich schon lange gewartet und bald wäre ich zu einer anderen Lösung gewechselt. Sobald man mehr als ein paar Notizen verwalten möchte, sind Subnotebooks unerlässlich. Ein Subnotebook kann sehr einfach erstellt werden. Man muss nur ein Notizbuch auf ein anderes ziehen – schon wird es Unter-Notizbuch eingerichtet.

joplin subnotebook

Dateianhänge

Dateien jeglicher Art lassen sich nun in Notizen einfügen. Dazu reicht es, wenn man die Datei in eine Notiz zieht. Bei Bildern wird i.d.R. eine Vorschau angezeigt, bei allen anderen Dateien ein Link eingefügt. Die Anhänge, auch Ressourcen genannt, werden mit synchronisiert und können dann auf einem anderen Gerät geöffnet werden.

Joplin Dateianhänge

Checkboxen

In Joplin kann man sich sehr leicht eine To-Do Liste erstellen. Möglich ist es dadurch, dass Joplin Markdown als Notizensyntax verwendet (HTML geht übrigens auch). So kann man mit „- [ ]“ eine Checkbox erstellen.

Joplin Todo

Es sind übrigens nicht nur Checkboxen möglich, sondern auch komplexere Dinge wie z.B. mathematische Formeln.

Tray-Icon

Seit einigen Version bringt Joplin ein Tray-Icon mit, d.h. man hat nun die Möglichkeit das Anwendungsfenster zu schließen ohne Joplin an sich zu schließen. Ich mag dieses Feature sehr, da ich in der Regel nur Anwendungen geöffnet habe, die ich aktuell auch verwende. Was ich nicht verwende wird geschlossen oder falls möglich in den Tray bzw. das obere Panel geschickt 🙂

Joplin Tray

Portable Version

Ich brauche das zwar nicht, aber mittlerweile gibt es auch eine portable Version von Joplin für Windows. Damit kann man die direkt von einem USB-Stick nutzen ohne sie zu installieren. Hier der Download-Link.

Fazit

Seit diesem Schuljahr verwende ich Joplin u.a. zur Unterrichtsvorbereitung. Ich war gespannt, wie gut die Synchronisation (v.a. der Anhänge) zu meinem mobilen Client funktioniert. Bisher gab es keine Probleme und es ist toll seine Notizen überall dabei zu haben. Joplin kann ich nur meine wärmste Empfehlung aussprechen!

Welches Features gefällt die besonders an Joplin?

 

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Welche Linux-Distributionen sind für Schulen geeignet? https://zefanjas.de/welche-linux-distributionen-sind-fuer-schulen-geeignet/ https://zefanjas.de/welche-linux-distributionen-sind-fuer-schulen-geeignet/#comments Wed, 17 Oct 2018 23:01:40 +0000 https://zefanjas.de/?p=2751 Zur Zeit verwenden wir Ubuntu 16.04 mit Unity in unserer Schule und sind größtenteils zufrieden damit. Im kommenden Jahr wollen wir (im Zusammenhang mit dem Upgrade auf linuxmuster.net v7) auch den Linux-Client aktualisieren. Da Unity standardmäßig nicht mehr Bestandteil von Ubuntu 18.04 ist, stellt sich uns die Frage, ob wir nicht noch mal grundsätzlich Gedanken machen. Ich möchte deshalb anhand verschiedener Punkte die Frage beantworten: „Welche Linux-Distributionen sind für Schulen geeignet“? Anforderungen an eine Linux-Distribution in der Schule Allgemein sehen...

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Zur Zeit verwenden wir Ubuntu 16.04 mit Unity in unserer Schule und sind größtenteils zufrieden damit. Im kommenden Jahr wollen wir (im Zusammenhang mit dem Upgrade auf linuxmuster.net v7) auch den Linux-Client aktualisieren. Da Unity standardmäßig nicht mehr Bestandteil von Ubuntu 18.04 ist, stellt sich uns die Frage, ob wir nicht noch mal grundsätzlich Gedanken machen. Ich möchte deshalb anhand verschiedener Punkte die Frage beantworten: „Welche Linux-Distributionen sind für Schulen geeignet“?

Anforderungen an eine Linux-Distribution in der Schule

Allgemein sehen die Zeiten für Linux auf dem Desktop nicht gerade rosig aus. Die Innovation findet derzeit v.a. im Serverbereich statt und speziell Ubuntu auf dem Desktop hat sich in den letzten Jahren kaum weiterentwickelt. Gnome3 ist auch nicht gerade ein unumstrittener Desktop, im KDE-Lager kenne ich mich zu wenig aus, aber viel Innovatives und Kontinuierliches gab es da aus der Ferne betrachtet auch nicht.

Aber zurück zu unseren Anforderungen. Aus meiner Sicht sind folgende Punkte wichtig, wenn man Linux in der Schule einsetzen möchte:

  • Stabilität
  • einfache Wartung & lange Supportzeiträume (Stichwort LTS)
  • geringe Hardwareanforderungen
  • einfache Bedienbarkeit
  • modernes & hübsches Aussehen 🙂

Stabilität

Stabilität ist in meinem Augen das A&O. Eine Linux-Distribution, die nicht stabil läuft und immer wieder Probleme macht, wird kaum Akzeptanz finden. Als Administrator wird man auch keine Freude damit haben. Deshalb sollte die Distribution möglichst eine große Nutzerbasis haben und weit verbreitet sein. Niemand braucht einen Linux-Desktop in der Schule, der nur von wenigen Entwicklern gepflegt wird.

Einfache Wartung & lange Supportzeiträume

Dieser Punkt hängt auch mit dem ersten zusammen. Wenn eine Distribution stabil läuft, entlastet mich das als Administrator. Lange Supportzeiträume bei LTS-Versionen sorgen dafür, dass ich nicht alle 6 Monate ein Upgrade durchführen muss. Aus diesem Grund fallen für mich eigentlich alle sogenannten „Rolling-Releases“ raus. Klar hat man dadurch nicht immer die aktuellste Software, aber das ist i.d.R. in einer Schule nicht ganz so wichtig. Am besten ist es, wenn eine große Gruppe an Entwicklern oder eine Firma hinter der Distribution steckt, um die Weiterentwicklung zu gewährleisten.

Geringe Hardwareanforderungen

Je nach Ausstattung der Schule, spielt das auch eine Rolle. Wir verwenden zum Teil noch Hardware, die schon mehr als 6-8 Jahre alt ist. Da ist es wichtig, dass unsere Linux-Distribution nicht zu hohe Hardwareanforderungen hat. Am besten sollte sie mit 2GB (max 4GB) Arbeitsspeicher klarkommen. Das Problem heutzutage ist, dass Browser wir Firefox oder Chromium sehr große Mengen an Arbeitsspeicher brauchen, wenn man mehr als 2 Tabs einer größeren Webanwendung (Youtube etc.) geöffnet hat. Es spielt also nicht nur die Wahl der Desktopumgebung eine Rolle, sondern auch die Wahl der eingesetzten Software.

Einfache Bedienbarkeit

De ausgewählte Linux-Distribution sollte einfach zu bedienen sein. Was heißt das genau? Es gibt viele verschiedene Desktopumgebungen, die sich alle mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden in ihrem Konzept und Bedienbarkeit. Schüler haben in der Regel weniger ein Problem, wenn man ihnen eine ungewohnte Umgebung vorsetzt. Am meisten Schwierigkeiten haben die Kollegen, die nur Windows kennen und oft nicht bereit sind, sich auf etwas anderes einzulassen. Hier muss man gut abwägen. Nehme ich eine Umgebung, die sich eher an dem Windows-Bedienkonzept orientiert, um den Umstieg zu erleichtern oder setze ich auf eine komplett andere Umgebung (Unity, Gnome3, …)? Wie auch immer die Wahl ausfällt, sollte man den Kollegen genug Hilfen der Fortbildungen zur Verfügung stellen, damit der Umstieg gelingt. Wenn der Desktop sich dazu (sehr) einfach bedienen lässt, ist das natürlich super. Die Frage ist – gibt es diesen Linux-Desktop?

Modernes & hübsches Aussehen

Dieser Punkt steht natürlich nicht ohne Grund am Ende, aber ich finde es durchaus wichtig, dass ein Linuxdesktop heutzutage auch modern und hübsch aussehen sollte. Niemand braucht einen altbackenen Desktop – es sollte auch was für’s Auge dabei sein.

Welche Linux-Distributionen kommen in Frage?

Innerhalb der nächsten Wochen und Monaten möchte ich mir einige Distributionen anschauen und auf ihre Tauglichkeit anhand der oben genannten Punkte testen. Dabei kommen für mich die Folgenden in Frage:

Alle diese Distributionen haben einen Ubuntu-Unterbau. Der Grund dafür ist, dass die Anbindung an den linuxmuster.net Server möglichst problemlos sein soll.

Welche anderen Entscheidungskriterien und Distributionen würdest du noch mit in Betracht ziehen?

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linuxmuster.net v7 – erster Blick auf das neue Webinterface https://zefanjas.de/linuxmuster-net-v7-erster-blick-auf-das-neue-webinterface/ https://zefanjas.de/linuxmuster-net-v7-erster-blick-auf-das-neue-webinterface/#comments Mon, 15 Oct 2018 23:20:55 +0000 https://zefanjas.de/?p=2425 Schon seit einiger Zeit arbeiten die Entwickler an der neuen Version 7 von linuxmuster.net. Diese Version wird einige Neuerungen mit sich bringen und vielleicht eines der wichtigsten Releases in der Geschichte des Projekts sein. Ubuntu wird auf die LTS (18.04) aktualisiert, der Domaincontroller Samba4 eingeführt und OPNSense wird in Version 7 die Aufgaben der Firewall übernehmen (bisher IPFire). Weiterhin gibt es auch eines neues Webinterface auf Basis von Ajenti. Zum Testen und nur mit einem Teil der Funktionen ist dieses...

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Schon seit einiger Zeit arbeiten die Entwickler an der neuen Version 7 von linuxmuster.net. Diese Version wird einige Neuerungen mit sich bringen und vielleicht eines der wichtigsten Releases in der Geschichte des Projekts sein. Ubuntu wird auf die LTS (18.04) aktualisiert, der Domaincontroller Samba4 eingeführt und OPNSense wird in Version 7 die Aufgaben der Firewall übernehmen (bisher IPFire). Weiterhin gibt es auch eines neues Webinterface auf Basis von Ajenti. Zum Testen und nur mit einem Teil der Funktionen ist dieses Webinterface auch schon in der aktuellen Version 6.2 verfügbar. Heute möchte ich einen ersten Blick auf das neue Webinterface in linuxmuster.net v7 werfen.

Installation eines linuxmuster.net v7 Testsystems

Alle nötigen Schritte für die Installation sind im Github Wiki des Projekts dokumentiert. Dort finden sich sowohl für die Firewall, den Server und neuen Dockerhost Appliances, d.h. fertige Virtualbox-Images. Für unseren Einblick in das neue Webinterface benötigen wir die Abbilder für die Firewall und den Server. Nachdem Download können wir die beiden Images in Virtualbox importieren. Der Server hat das Netz 10.0.0.0/16 voreingestellt. Seine IP ist 10.0.0.1 während die Firewall die IP 10.0.0.254 hat. Wir brauchen also noch einen weiteren Rechner, um uns das Webinterface anschauen zu können. Dazu können wir einfach eine weitere VM mit dem Betriebssystem unserer Wahl erstellen. Alles was wir brauchen, ist ein Browser im Subnet 10.0.0.0/16. Ich verwende einfach eine weitere Ubuntu-VM.

Die neue Schulkonsole aka webUI7

Setup

Nachdem wir unser Testsystem fertig eingerichtet haben, können wir unter http://10.0.0.1:8000 das neue Webinterface von linuxmuster.net erreichen. Am Anfang können wir uns nur als root Benutzer anmelden (Standardpasswort ist Muster!), da noch keine weiteren User existieren. Nach dem Anmelden erscheint der Assistent zur Ersteinrichtung des Servers. Hier legen wir die wichtigsten Daten für unseren Schulserver fest (z.B. Domainname, Adminpasswort, Mail-Server-Setup, etc).

Willkommen Webinterface Grundeinstellungen Admin Passwort Externe Dienste

Wenn das Setup abgeschlossen ist, muss der Server einmal neugestartet werden. Danach ist das linuxmuster.net Webinterface nur noch per HTTPS erreichbar (https://10.0.0.1:8000).

Verwaltung

Das neue Webinterface teil sich grob in folgende Bereiche auf:

  • Allgemeine Einstellungen
  • Benutzerverwaltung
  • Listenverwaltung
  • Gerätemanagement
  • Klassenmanagement
  • Einstellungen zu Schulen

Je nachdem, welche Rechte ein Benutzer hat, stehen nur einige dieser Bereiche in der webUI zur Verfügung. Viele der Module waren bereits in einer Vorabversion für die aktuelle Version 6.2 verfügbar. Neu ist das Klassenmanagement-Modul, womit Lehrkräfte Funktionen, wie Internetzugang, Webfilter, Dateien austeilen und einsammeln, für ihren Unterricht verwalten können.

Hier noch ein paar weitere Screenshots:

Dashboard Linbo Schüler Menü

Fazit

Noch befindet sich die LMNv7 in einem frühen Entwicklungsstadium. Viel ist passiert in den letzten Wochen und zunehmend gewinnt die neue Version der freien Schulserverlösung an Stabilität. Das gilt v.a. auch für das neue Webinterface. Ich bin gespannt auf die neue Version, da dadurch mehr möglich sein wird, als es das in der derzeitigen Version ist (Samba4, bessere Firewall, …).

 

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Teil 6: Ausleihkonditionen – Wie man Koha installiert und für Schulen einrichtet https://zefanjas.de/teil-6-ausleihkonditionen-wie-man-koha-installiert-und-fuer-schulen-einrichtet/ https://zefanjas.de/teil-6-ausleihkonditionen-wie-man-koha-installiert-und-fuer-schulen-einrichtet/#respond Sat, 06 Oct 2018 07:05:51 +0000 https://zefanjas.de/?p=2722 Bisher haben wir Koha installiert, konfiguriert und erste Medien katalogisiert. Die Barcodes sind gedruckt und kleben in den Büchern. Eigentlich wartet alles darauf, dass wir endlich die Bücher an unsere Leser ausleihen können. Ein letzter Schritt fehlt noch und um den soll es heute gehen: die Ausleihkonditionen. Damit können wir festlegen, wer welche Medien, wie lange ausleihen darf. Aber auch Gebühren, Verlängerungen und noch vieles mehr können wir in Koha festlegen, bevor die ersten Bücher die Bibliothek verlassen. Dieser Artikel...

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Bisher haben wir Koha installiert, konfiguriert und erste Medien katalogisiert. Die Barcodes sind gedruckt und kleben in den Büchern. Eigentlich wartet alles darauf, dass wir endlich die Bücher an unsere Leser ausleihen können. Ein letzter Schritt fehlt noch und um den soll es heute gehen: die Ausleihkonditionen. Damit können wir festlegen, wer welche Medien, wie lange ausleihen darf. Aber auch Gebühren, Verlängerungen und noch vieles mehr können wir in Koha festlegen, bevor die ersten Bücher die Bibliothek verlassen.

Dieser Artikel ist ein Teil einer Serie:

  1. Installation und Einrichtung einer ersten Bibliothek
  2. Das bibliografische Framework
  3. Grundeinstellungen
  4. Buchaufnahme
  5. Drucken von Etiketten
  6. Ausleihkonditionen
  7. Verbinden mit einem Z.39.50 / SRU Server
  8. Benachrichtigungen und Erinnerungen
  9. Mahnungen und Gebühren

Ausleihkonditionen festlegen

Neue Regel erstellen

Wir finden die Einstellungen zu den Ausleihkonditionen unter Administration → Ausleihkonditionen. Hier können wir Regeln für alle Bibliotheken oder auch nur für eine ganz bestimmte festlegen. Aktuell haben wir nur eine Bibliothek angelegt. Deshalb ist es für egal, ob wir die Regeln direkt für die Schulbibliothek festlegen oder allgemein für alle Bibliotheken.

Standardmäßig ist bereits eine Regel angelegt, die für Alle gilt.

Regel für Alle

Zuerst sollten wir diese Regel für „Alle“ an unsere Anforderungen anpassen. Danach können wir bei Bedarf noch weitere Regeln für einzelne Benutzergruppen erstellen, z.B. für Schüler oder Eltern. Wir klicken also auf Bearbeiten und können dann alle Parameter anpassen:

Ausleihkonditionen bearbeiten

Erläuterungen

  • Benutzerkategorie → Für welche Benutzerkategorie soll die Regel gelten?
  • Medientyp → Für welchen Medientyp soll die Regel gelten?
  • Anzahl gleichzeitiger Ausleihen → so viele Bücher dürfen gleichzeitig ausgeliehen werden
  • Anzahl gleichzeitiger Vor-Ort-Ausleihen → hier geht es um Medien, die nur innerhalb der Bibliothek ausgeliehen werden können.
  • Leihfrist → Wie lange darf ein Medium ausgeliehen werden?
  • Einheit → Tage oder Stunden, i.d.R. Tage
  • Endgültiges Fälligkeitsdatum → macht z.B. für eine Lehrmittelbibliothek Sinn. Hier können wir dann das Datum des Schuljahresende als festes Fälligkeitsdatum eingeben. Sonst leer lassen.
  • Mahngebühr → Hier wird die Höhe der Mahngebühren für unsere Einheit festgelegt (d.h. in unserem Fall Mahngebühren pro Tag).
  • Intervall für Gebühren → In welchen Abständen sollen die Gebühren berechnet werden? „1“ bedeutet z.B. jeden Tag, „5“ alle fünf Tage.
  • Wann berechnen → Intervallende bedeutet, dass die Gebühren am Ende am des Intervalls berechnet werden. Habe ich z.B. „1“ bei Intervall eingegeben, werden die Gebühren nach dem 1. überfälligen Tag berechnet. Wenn ich jedoch Intervallanfang auswähle, werden Gebühren für jedes angefangene Intervall fällig.
  • Gnadenfrist für Gebühr → Für wie viele Tage / Stunden nach dem Fälligkeitsdatum soll keine Gebühr berechnet werden? „2“ bedeutet z.B. dass man das Buch bis 2 Tage nach Fälligkeit abgegeben kann, ohne dass man eine Gebühr bezahlen muss. Dies hängt aber auch davon ab, welche Einstellung man für den Systemparameter FinesIncludeGracePeriod gewählt hat.
  • Maximale Mahngebühr → Wie hoch sollen die maximalen Gebühren / Medium sein?
  • Maximale Mahngebühr = Buchersatzpreis → die maximale Gebühr soll den Buchersatzpreis nicht überschreiten
  • Sperrung (in Tagen) → Alternative „Gebühr“, wenn man Benutzer sperren will, falls sie überfällige Medien haben
  • Maximale Sperrung (in Tagen) → maximale Sperrung (geht nur bei Einheit „Tage“, nicht „Stunden“)
  • Berechnungsintervall für Sperren → siehe „Intervall für Gebühren“
  • Erlaubte Verlängerungen (Anzahl) → Wie oft darf ein Benutzer sein Buch verlängern?
  • Verlängerungszeitraum → Für wie viele Tage / Stunden wird bei einer Verlängerung verlängert?
  • Weitere Verlängerung nicht möglich vor → Hier können wir festlegen, ab wie vielen Tagen / Stunden vor dem Fälligkeitsdatum eine Verlängerung möglich ist. Bleibt das Feld leer, kann man jederzeit verlängern.
  • Automatische Verlängerung → Hier können wir entscheiden, ob Medien automatisch verlängert werden sollen.
  • Keine automatische Verlängerung nach → Nach wie vielen Tagen soll keine automatische Verlängerung mehr erfolgen?
  • Keine automatische Verlängerung nach (hartes Datum) → Wie oben, nur das wir hier ein fixes Datum eingeben können.
  • Erlaubte Vormerkungen (Anzahl) → Wie viele Vormerkungen sind erlaubt?
  • Erlaubte Vormerkungen pro Titel (Anzahl) → Wie viele Vormerkungen sollen pro Titel erlaubt sein?
  • Vormerkung verfügbarer Titel → Verschiedene Einstellungen, ob und wie verfügbare Titel vorgemerkt werden können
  • Exemplarvormerkungen → siehe oben, verschiedene Einstellungen zu Exemplarvormerkungen.
  • Artikelbestellungen → verschiedene Einstellungen, ob und wie Artikel bestellt werden können.
  • Rabatt auf Leihgebühr (%) → Falls Leihgebühren auf bestimmte Medien erhoben werden, kann man hier einen Rabatt festlegen.

Nachdem wir alles nach unseren Wünschen eingestellt haben, klicken wir auch Speichern.

Weitere Einstellungen

Weiter unten können wir optional noch weitere Einstellungen vornehmen, z.B. wie vielen Medien pro Benutzerkategorie ausgeliehen werden darf (falls es noch nicht oben bei den Ausleihkonditionen geschehen ist).

weitere Einstellungen

Schließtage

Für die Berechnung der Fälligkeitstage ist es wichtig, dass Koha weiß, wann unsere Bibliothek geschlossen hat, weil z.B. Ferien sind oder einfach nur Wochenende. Dazu öffnen wir unter Mehr → Werkzeuge → Kalender den Kalender und geben dort alle Tage ein, an denen die Schulbibliothek geschlossen hat.

Wenn wir z.B. Wochenenden als Schließtage definieren wollen, klicken wir auf einen Samstag und wählen dann Schließtag, der sich jede Woche an diesem Tag wiederholt. Das müssen wir dann auch noch für den Sonntag machen.

Schließtage definieren

Für Ferien können wir auch einen Schließzeitraum wählen und oben den Beginn und das Ende der Ferien eingeben.

Als letztes müssen wir noch festlegen, ob Koha Schließtage bei der Berechnung von Fälligkeitsterminen berücksichtigen soll oder nicht. Das geht über den Systemparameter useDaysMode. Wenn wir Schließtage ausschließen wollen (was in einer Schulbibliothek aufgrund der Ferien viel Sinn macht), wählen wir an dieser Stelle des Kalenders und verlege das Rückgabedatum ggf. auf den nächsten Öffnungstag.

Fazit

Wir haben jetzt alles eingestellt, um unsere Bücher und andere Medien an unsere Benutzer auszuleihen. Fälligkeiten werden korrekt unter Berücksichtigung der Schließtage berechnet. Alle weiteren Teile dieser Serie sind optional, aber erleichtern die Arbeit mit Koha teilweise enorm. Die Gebühren haben wir z.B. in den Ausleihkonditionen bereits festgelegt, aber sie werde noch nicht berechnet. Dazu sind noch weitere Schritte nötig, die ich in einem späteren Artikel beschreiben werde.

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Teil 5: Etikettendruck – Wie man Koha installiert und für Schulen einrichtet https://zefanjas.de/teil-5-etikettendruck-wie-man-koha-installiert-und-fuer-schulen-einrichtet/ https://zefanjas.de/teil-5-etikettendruck-wie-man-koha-installiert-und-fuer-schulen-einrichtet/#respond Sat, 22 Sep 2018 05:19:28 +0000 https://zefanjas.de/?p=2695 Koha ist eines der besten Open Source Projekte, die ich kenne. Es ist eine sehr flexible Lösung, die etwas Zeit braucht, bis man sich darin zurechtfindet. Einen Großteil der Punkte haben wir aber bereits abgearbeitet, v.a. die Installation (Teil 1) und das bibliografische Framework (Teil 2). Im letzten Teil haben wir einige Bücher aufgenommen. Bevor wir jedoch anfangen können, Bücher oder andere Medien auszuleihen, braucht jedes Buch einen Barcode. Weiterhin müssen wir Regeln für die Ausleihe festlegen. Heute geht es...

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Koha ist eines der besten Open Source Projekte, die ich kenne. Es ist eine sehr flexible Lösung, die etwas Zeit braucht, bis man sich darin zurechtfindet. Einen Großteil der Punkte haben wir aber bereits abgearbeitet, v.a. die Installation (Teil 1) und das bibliografische Framework (Teil 2). Im letzten Teil haben wir einige Bücher aufgenommen. Bevor wir jedoch anfangen können, Bücher oder andere Medien auszuleihen, braucht jedes Buch einen Barcode. Weiterhin müssen wir Regeln für die Ausleihe festlegen. Heute geht es um den Etikettendruck.

Dieser Artikel ist ein Teil einer Serie:

  1. Installation und Einrichtung einer ersten Bibliothek
  2. Das bibliografische Framework
  3. Grundeinstellungen
  4. Buchaufnahme
  5. Drucken von Etiketten
  6. Ausleihkonditionen
  7. Verbinden mit einem Z.39.50 / SRU Server
  8. Benachrichtigungen und Erinnerungen
  9. Mahnungen und Gebühren

Etikettendruck vorbereiten

Für die Barcodes in unserer Bibliothek verwenden wir einfache Klebeetiketten. Als Beispiel nehmen wir einen A4-Bogen mit 27 Etiketten der Größe 55x30mm. Darauf wollen wir unseren Barcode drucken, sowie den Titel und die ISBN des Buches. Für den Etikettendruck müssen wir zwei Dinge erstellen:

  1. ein Layout für das Aussehen des Etiketts, d.h. welche Informationen sollen auf das Etikett gedruckt werden?
  2. ein Template des Etikettenbogens, d.h. wie viele Etiketten sind auf einem Blatt? Welche Größe hat das Etikett? Wie ist der Abstand?

Layout erstellen

Wir erstellen zuerst ein Layout für unser Etikett mit allen Informationen, die wir später neben dem Barcode haben wollen. Dazu gehen wir zu Werkzeuge → Etikettendruck und erstellen mit Neu → Layout eine neue Vorlage.

Nun müssen wir verschiedene Angaben machen:

  • Layoutname → kann frei gewählt werden
  • Barcodetyp → EAN13
  • Layout-Typ → Titel/Barcode (d.h. erst wird der Titel und dann der Barcode gedruckt
  • Bibliographische Daten → Hier wählen wir Listenfelder (d.h. wir können die Marc21-Tags direkt eingeben
  • Datenfelder → 245a, 245b, isbn, issn (Ich hatte anfangs Probleme das Layout so hinzubekommen wie ich es wollte, mit den Datenfeldern und den Marc21-Tags hatte es dann geklappt)
  • Weiter unten können dann noch Angaben zur Schriftgröße und Art gemacht werden (hier muss man etwas experimentieren, wie man es haben will).

Am Ende klicken wir auf Speichern.

Template erstellen

Nachdem wir nun unser Layout für das Etikett erstellt haben, müssen wir Koha noch mitteilen, wie unser Etikettbogen aussieht. Dazu erstellen wir ein neues Template mit Neu → Template.

In der Eingabemaske sind folgende Angaben notwendig:

  • Template-Code und -beschreibung → kann frei gewählt werden
  • Einheiten → mm oder cm, je nachdem, wie man die Maße angeben will (ich habe mm genommen in unserem Beispiel)
  • Seitenhöhe und -breite → Höhe und Breite des Etikettbogens (bei uns A4)
  • Etikettenbreite und -höhe → Größe des Etiketts
  • Oberer Seitenrand → Abstand von oben bis zum Rand des ersten Etiketts
  • Linker Seitenrand → Abstand vom linken Seitenrand bis zum Rand des ersten Etiketts
  • Oberer und Linker Textrand → Abstand des Textes vom Rand des Etiketts
  • Anzahl Spalten und Reihen → Wie viele Reihen und Spalten hat der Bogen (bei 3×9 = 27 Etiketten)
  • Abstand zwischen Spalten → Abstand zwischen den Etiketten (rechts / links)
  • Abstand zwischen den Zeilen → Abstand zwischen den Etiketten (oben/unten)

Am Ende wieder auf Speichern. Statt einem Komma muss ein Punkt verwendet werden, falls man Maße mit Stellen nach dem Komma hat.

Barcodes drucken

Nun haben wir alles vorbereitet und können unsere Barcodes der bereits aufgenommenen Medien ausdrucken. Dazu erstellen wir einen neuen Etiketten-Batch mit Neu → Etiketten-Batch.

Es öffnet sich ein neues Eingabefeld über das wir unsere Barcodes eingeben können. Solange das Eingabefeld leer ist und wir unten auf Exemplare hinzufügen klicken, öffnet sich ein neues Fenster, indem wir einfach die Barcodes unserer Medien suchen können.

Man kann einen Zeitraum angeben, indem man nach aufgenommenen Exemplaren suchen möchte. Nach einem Klick auf Suche bekommt man die Ergebnisse präsentiert:

Da wir alle aufgenommen Exemplare hinzufügen wollen, wählen wir oben Alles auswählen, dann Markierte hinzufügen und zum Schluss Fertig. Nun sind alle unsere Exemplare im Eingabefeld und wir können sie mit Exemplare hinzufügen zu unserem Etiketten-Batch hinzufügen.

Nun können wir mit Gesamten Batch exportieren alle Etiketten in unserem Batch drucken. Es öffnet sich ein Popup. Dort wählen wir unser Etiketten-Layout und das Template aus. Zusätzlich können wir noch angeben, bei welchem Etikett auf dem Bogen der Ausdruck später starten soll. Das ist besonders praktisch, wenn man angefangene Bogen hat.

Abschließend auf Export klicken und wir können anschließend die Druckvorlage als PDF herunterladen.

Fertig sind unsere Barcodes 🙂 Wir können sie nun ausdrucken. Beim Drucken müssen wir darauf achten, dass keine Seitenskalierung oder automatisch auf den Druckbereich verkleinert wird, da sonst du Maße nicht mehr stimmen. Unter Ubuntu sieht das z.B. so aus:

Titel und ISBN helfen uns später das Etikett in das richtige Buch zu kleben.

Fazit

Koha’s Werkzeug zum Etikettendruck ist sehr flexibel einstellbar. Haben wir erstmal unser Layout und Template erstellt, stellt der spätere Druck der Etiketten keine Hürde mehr dar. Ich empfehle auf jeden Fall einige Probedrucke auf normalen Papier, um die Abstände und das Layout der Etiketten zu überprüfen. Im nächsten Teil geht es weiter mit den Ausleihkonditionen.

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Teil 4: Katalogisierung – Wie man Koha installiert und für Schulen einrichtet https://zefanjas.de/teil-4-katalogisierung-wie-man-koha-installiert-und-fuer-schulen-einrichtet/ https://zefanjas.de/teil-4-katalogisierung-wie-man-koha-installiert-und-fuer-schulen-einrichtet/#respond Wed, 05 Sep 2018 22:00:55 +0000 https://zefanjas.de/?p=2673 Nach einer etwas zu lang geratenen Pause geht es heute weiter in der Serie „Wie man Koha installiert und für Schulen einrichtet“. Nachdem das System installiert, das bibliographische Framework eingerichtet und grundlegende Einstellungen vorgenommen sind, werden wir uns in diesem Artikel mit der Aufnahme von Büchern in Koha bzw. der Katalogisierung beschäftigen. Dieser Artikel ist ein Teil einer Serie: Installation und Einrichtung einer ersten Bibliothek Das bibliografische Framework Grundeinstellungen Buchaufnahme Drucken von Etiketten Ausleihkonditionen Verbinden mit einem Z.39.50 / SRU...

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Nach einer etwas zu lang geratenen Pause geht es heute weiter in der Serie „Wie man Koha installiert und für Schulen einrichtet“. Nachdem das System installiert, das bibliographische Framework eingerichtet und grundlegende Einstellungen vorgenommen sind, werden wir uns in diesem Artikel mit der Aufnahme von Büchern in Koha bzw. der Katalogisierung beschäftigen.

Dieser Artikel ist ein Teil einer Serie:

  1. Installation und Einrichtung einer ersten Bibliothek
  2. Das bibliografische Framework
  3. Grundeinstellungen
  4. Buchaufnahme
  5. Drucken von Etiketten
  6. Ausleihkonditionen
  7. Verbinden mit einem Z.39.50 / SRU Server
  8. Benachrichtigungen und Erinnerungen
  9. Mahnungen und Gebühren

Buchaufnahme

Ein Buch können wir über den Punkt Katalogisierung → Neuer Titel → Schnellaufnahme aufnehmen.

Buchaufnahme

Es erscheint eine Eingabemaske, in der wir alle wichtigen Daten zu unserem Buch eingeben können. Als Beispiel habe ich hier das Buch „Irgendwie anders“ ausgewählt.

Eingabemaske Katalogisierung

Mit einem Klick auf „Speichern“ am oberen Bildschirmrand kommen wir zur nächsten Eingabemaske.

Exemplar hinzufügen

Wir haben bisher den Titel aufgenommen. Jetzt können wir zu diesem Titel Exemplare hinzufügen. In einer Schulbibliothek ist das in der Regel ein Exemplar. Manchmal existieren aber auch mehrere Exemplare eines Titels (v.a. wenn man auch Schulbücher mit in das System aufnimmt).

Exemplar hinzufügen

Die wichtigsten Felder sind die Sammlung, der Aufstellungsort, die Signatur und der Barcode. Die anderen Felder können zusätzlich ausgefüllt werden. Der Barcode sollte automatisch generiert werden, wenn man in das Feld klickt und die Systemeinstellung „autoBarcode“ aktiviert hat (siehe Teil 3 dieser Serie). Unter Sammlung erscheinen alle Werte, die wir ebenfalls in Teil 3 unter „Normierten Werten → CCODE“ eingerichtet haben. Ebenso der Aufstellungsort (Normierte Werte → LOC).

Signaturen und Systematik

Je nach Größe der Bibliothek ist es sinnvoll eine Systematik einzuführen. Eine Systematik beschreibt, wie man die Bücher gruppieren und innerhalb der Bibliothek ordnen möchte. Es gibt dafür verschiedene Systeme und generell ist es sinnvoll eine Systematik zu haben, die sich an der Stadtbibliothek oder einer anderen Bibliothek in der Nähe orientiert. So finden sich die Kinder schnell zurecht und lernen, wie man sich einer Bibliothek orientiert.

In Deutschland gibt es verschiedene Empfehlungen, die sich in ihrer Komplexität unterscheiden. Generell sollte die Systematik so einfach wie möglich sein, um eine schnelle Orientierung zu ermöglichen. Hier ein Beispiel von unserer Schulbibliothek (es fehlt die Erwachsenenliteratur):

Jede Kategorie hat also seine Farbe und ihre Abkürzung, die wir für die Signatur verwenden können.

Auch für Signaturen gibt es verschiedene Systeme und Möglichkeiten. Wir haben uns entschieden die Abkürzung aus der Systematik mit den ersten drei Buchstaben des Autors zu verbinden. In unserem Fall also „1.4 Cav“, d.h. „1.4“ für Bilderbücher ab 3 Jahren und „Cav“ für die ersten drei Buchstaben des Nachnamens der Autorin. Man kann aber auch fortlaufend Nummern vergeben.

Mit einem Klick auf „Exemplar hinzufügen“ wird das Exemplar in Koha gespeichert.

Detailansicht Titel

Fazit

Wir haben nun unseren ersten Titel in das System aufgenommen. Nach dem gleichen Muster können nun weitere Bücher oder auch andere Medien in Koha aufgenommen werden. Im nächsten Teil wird es um den Druck von Etiketten (mit Barcode) und Signaturschildern gehen.

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Was gibt es neues von linuxmuster.net v7? https://zefanjas.de/was-gibt-es-neues-von-linuxmuster-net-v7/ https://zefanjas.de/was-gibt-es-neues-von-linuxmuster-net-v7/#respond Sat, 18 Aug 2018 03:29:34 +0000 https://zefanjas.de/?p=2667 Seit dem letzten Arbeitstreffen der Entwickler Anfang Mai gab es auf der Website des linuxmuster.net Projekts keine Neuigkeiten. Der Plan war, dass es im Mai eine Alpha-Version geben sollte und im Juli eine Beta-Version. Was ist der aktuelle Stand rund um die neue linuxmuster.net v7? Auch wenn man von offizieller Seite kaum etwas Neues hört, so sind die Entwickler fleißig dabei Version 7 der freien Schulserverlösung vorwärts zu bringen. Die neue Version ist quasi eine Neuentwicklung, da sich sehr viele...

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Seit dem letzten Arbeitstreffen der Entwickler Anfang Mai gab es auf der Website des linuxmuster.net Projekts keine Neuigkeiten. Der Plan war, dass es im Mai eine Alpha-Version geben sollte und im Juli eine Beta-Version. Was ist der aktuelle Stand rund um die neue linuxmuster.net v7?

Auch wenn man von offizieller Seite kaum etwas Neues hört, so sind die Entwickler fleißig dabei Version 7 der freien Schulserverlösung vorwärts zu bringen. Die neue Version ist quasi eine Neuentwicklung, da sich sehr viele Komponenten ändern. Der Wechsel von Samba3 auf Samba4, eine neue Firewall und eine neue Schulkonsole. Einzig Linbo, der Bootmanager bzw. Imageverwaltung bleibt aus der aktuellen Version erhalten.

Die neue Schulkonsole
Die neue Schulkonsole

Wer interessiert ist, kann sich mit wenigen Schritten eine Testumgebung aufsetzen. Alle benötigten Dateien und Infos befinden sich im Wiki des entsprechenden Github-Repository.Ich vermute, dass der ursprüngliche Release-Plan nicht eingehalten werden kann. In der linuxmuster.net Community galt bereits in der Vergangenheit der Grundsatz: „Es ist fertig, wenn es fertig ist“. Letztendlich ist es wichtiger eine stabile Version zu haben (gerade wegen der ganzen Wechsel), anstatt eine unfertige Version vorzeitig zu veröffentlichen.

An unserer Schule verwenden wir seit ca. 2 Jahren die freie Schulserverlösung und sind bisher zufrieden damit. Im Bereich Schule ist dieses Projekt eine tolle Alternative zu anderen (oft teuren) Musterlösungen für einen Schulserver.

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Backup für LXD-Container https://zefanjas.de/backup-fuer-lxd-container/ https://zefanjas.de/backup-fuer-lxd-container/#comments Sat, 12 May 2018 02:44:26 +0000 https://zefanjas.de/?p=2656 LXD ist ein Hypervisor für Linuxcontainer, den es seit einigen Versionen in Ubuntu gibt. Ein Linuxcontainer ist im Prinzip wie eine virtuelle Maschine, nur leichtgewichtiger. Wir verwenden LXD / LXC für viele unserer Anwendungen an der Schule. LXD lässt sich leicht bedienen und es gibt so einige Gründe, warum wir es verwenden. Heute möchte ich zeigen, wie man das Backup für LXD-Container machen kann. 1. Möglichkeit: lxc copy Die einfachste Möglichkeit besteht darin, das man einen LXD-Container einfach auf einen...

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LXD ist ein Hypervisor für Linuxcontainer, den es seit einigen Versionen in Ubuntu gibt. Ein Linuxcontainer ist im Prinzip wie eine virtuelle Maschine, nur leichtgewichtiger. Wir verwenden LXD / LXC für viele unserer Anwendungen an der Schule. LXD lässt sich leicht bedienen und es gibt so einige Gründe, warum wir es verwenden. Heute möchte ich zeigen, wie man das Backup für LXD-Container machen kann.

1. Möglichkeit: lxc copy

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, das man einen LXD-Container einfach auf einen anderen Rechner kopiert. Dazu braucht man einen zweiten LXD-Host, den man auf dem ersten als Remote hinzufügt.

$ sudo lxc remote add lxd2 192.168.1.50

lxd2 ist dabei der Name, den man dem zweiten LXD-Host geben wollen, gefolgt von der IP. Beim Setup des zweiten LXD-Hosts muss man darauf achten, dass er über das Netzwerk erreichbar ist und man muss auch ein Admin-Passwort vergeben. Dieses Passwort muss man eingeben, wenn man die Remote hinzufügen will.

Ist alles eingerichtet kann man sich z.B. alle Container auf der Remote anzeigen lassen:

$ lxc list lxd2:

Um nun ein Backup eines Containers zu machen, kopiert man ihn bzw. einen Snapshot auf die eben hinzugefügte Remote:

$ lxc snapshot my-container my-snapshot
$ lxc copy my-container/my-snapshot lxd2:my-backup

In umgekehrter Weise kann man den Container wieder auf dem ursprünglichen Host wiederherstellen.

$ lxc copy lxd2:my-backup my-container-restored

2. Möglichkeit: lxc export und lxc publish

Mit LXD kann man auch einen Container als komprimiertes Image exportieren und dann auf einem NAS, einem Offsite-Backup oder einem Cloud-Speicher sichern. Später können diese Images dann mit lxc import wieder importiert bzw. wiederherstellt werden.

Auf Github habe ich ein Skript gefunden, welches genau unsere Anforderungen erfüllt. Es exportiert den gewünschten Container und sichert ihn dann mit rclone (tolles Projekt!!!) auf einen Cloud-Speicher/NAS unserer Wahl.

Dazu muss man sich erst noch rclone installieren und einrichten. Ein Anleitung für die Installation und Pakete für alle Plattformen gibt auf der Projektwebseite. rclone unterstützt so ziemlich jeden Cloud-Speicher und Protokoll (ssh, webdav, …). Wir haben uns für ein Backup auf Google Drive entschieden, da wir da durch GSuite for Education unbegrenzten Speicherplatz haben 🙂

Ist rclone eingerichtet lädt man sich das Backup-Skript herunter, macht es ausführbar:

$ wget https://raw.githubusercontent.com/cloudrkt/lxdbackup/master/lxdbackup
$ chmod +x lxdbackup

Damit der Upload des Backups auch funktioniert muss man noch einige Parameter festlegen (v.a. RCLONETARGET).

$ nano lxdbackup
# Settings

# The target bucket or container in your Rclone cloudstorage 
RCLONETARGETDIR="lxdbackup" 
# Optional Rclone settings.
RCLONEOPTIONS=""
# Rclone target cloud used in your rlcone.conf
RCLONETARGET="my-remote"
# Directory were local images are stored before upload
WORKDIR="/tmp/lxdbackup"

Nun kann man das Skript mit folgendem Aufruf testen:

$ lxdbackup my-container

Wenn alles gut geht, sollten man sein Backup nach einiger Zeit (der Export eines Containers kann etwas dauern, je nach Größe) auf dem Speichern finden, den man in rclone konfiguriert hat.

Fazit

Bisher haben wir einfach den LXD-Host im Gesamten gesichert. Das reicht in der Regel aus, aber man verliert die Möglichkeit einzelne Container getrennt voneinander wiederherstellen zu können. Mit dem lxdbackup-Skript und der Kombination mit rclone haben wir nun viel mehr Möglichkeiten und können unsere Container sehr flexibel sichern. Mit Hilfe von Cronjobs haben wir das Backup automatisiert. Manche Container werden z.B. 2x am Tag gesichert, andere nur 1x in der Woche (und das nur, wenn keine Schulferien sind) – je nach Anwendungsfall.

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Linuxmuster v7 bald als Alpha-Version verfügbar https://zefanjas.de/linuxmuster-v7-bald-als-alpha-version-verfuegbar/ https://zefanjas.de/linuxmuster-v7-bald-als-alpha-version-verfuegbar/#comments Sat, 05 May 2018 02:34:09 +0000 https://zefanjas.de/?p=2649 Am letzten Wochenende haben sich die Entwickler und Aktive rund um das linuxmuster.net Projekt zu einem Arbeitstreffen getroffen. Dort stellten sie unter anderem den aktuelle Stand zur neuen Version der Schulserverlösung vor. Die neue Version v7 wird ein großer Schritt um Vergleich zur aktuellen Version, da sich einige Dinge ändern werden. Darüber hatte ich bereits vor einigen Monaten gebloggt. Linuxmuster v7 soll bald als Alpha-Version verfügbar sein! Releaseplan Der Releaseplan sieht wie folgt aus, wobei der Grundsatz gilt: Es ist...

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Am letzten Wochenende haben sich die Entwickler und Aktive rund um das linuxmuster.net Projekt zu einem Arbeitstreffen getroffen. Dort stellten sie unter anderem den aktuelle Stand zur neuen Version der Schulserverlösung vor. Die neue Version v7 wird ein großer Schritt um Vergleich zur aktuellen Version, da sich einige Dinge ändern werden. Darüber hatte ich bereits vor einigen Monaten gebloggt. Linuxmuster v7 soll bald als Alpha-Version verfügbar sein!

Releaseplan

Der Releaseplan sieht wie folgt aus, wobei der Grundsatz gilt: Es ist fertig, wenn es fertig ist!

  • Alpha Version → Mitte Mai 2018
  • Beta-Version → Juli 2018
  • Release von linuxmuster.net v7 → Dezember 2018

Es werden Tester gesucht, die bereit sind, die Alpha- und Beta-Versionen zu testen. Dazu kann man sich vorgefertigte Virtualbox-Images herunterladen. Eine Anleitung für die Ersteinrichtung und das Setup gibt es im Github-Repo des Projekts. Anleitung für die Ersteinrichtung

Die Protokolle der Arbeitstagungen werden i.d.R. im Vereinwiki des Projekts veröffentlicht.

Fazit

Persönlich freue ich mich sehr auf die neue Version von linuxmuster.net, denn die aktuelle Version funktioniert zwar gut und zuverlässig, doch technisch gesehen ist sie schon etwas in die Jahre gekommen (Samba3, Ubuntu 12.04). Auch der Wechsel zu einer neuen (besseren) Firewall finde ich gut, denn mit der neuen Version können wir unsere Firewall pfSense noch besser mit linuxmuster.net integrieren.

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XenServer automatisch herunterfahren mit NUT https://zefanjas.de/xenserver-automatisch-herunterfahren-mit-nut/ https://zefanjas.de/xenserver-automatisch-herunterfahren-mit-nut/#respond Sat, 21 Apr 2018 00:18:23 +0000 https://zefanjas.de/?p=2637 Unsere Kerninfrastruktur an der Schule ist mit USVs /UPS abgesichert. Wir haben leider immer wieder Stromausfälle (meist kurze) und mit Hilfe der USVs können wir diese zumindest etwas überbrücken. An unserer USV / UPS hängt ein Raspberry Pi, der als NUT Server eingerichtet ist. Wenn der Strom ausfällt und die USV / UPS auf Batteriebetrieb umschaltet, sendet der Raspberry Pi ab einem bestimmten Ladestand einen Befehl an alle verbunden Server. Diese fahren sich dann automatisch herunter. Alle unsere Virtuellen Maschinen,...

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Unsere Kerninfrastruktur an der Schule ist mit USVs /UPS abgesichert. Wir haben leider immer wieder Stromausfälle (meist kurze) und mit Hilfe der USVs können wir diese zumindest etwas überbrücken. An unserer USV / UPS hängt ein Raspberry Pi, der als NUT Server eingerichtet ist. Wenn der Strom ausfällt und die USV / UPS auf Batteriebetrieb umschaltet, sendet der Raspberry Pi ab einem bestimmten Ladestand einen Befehl an alle verbunden Server. Diese fahren sich dann automatisch herunter. Alle unsere Virtuellen Maschinen, Backup-Systeme und Server werden damit heruntergefahren. Ein wesentlicher Server hat aber bisher noch gefehlt: der Virtualisierungshost. Deshalb möchte ich heute kurz beschreiben, wie man einen XenServer automatisch herunterfahren lassen kann, indem man ihn als NUT-Client einrichtet.

NUT-Client installieren

XenServer basiert auf CentOS, aber die Installation von Fremdpaketen ist nicht erlaubt. Man sollte sich auch bewusst sein, dass man evtl. keinen Support mehr erhält (falls man einen Supportvertrag hat), wenn man zusätzliche Pakete installiert.

Um den NUT-Client installieren zu können, mussten wir bei unserem XenServer 7 noch folgende Anpassung in der Datei /etc/yum.repos.d/CentOS-Base.repo vornehmen. Im Abschnitt [extras] haben wir in der Zeile baseurl $releaseserver mit einer 7 ersetzt.

$ nano /ect/yum.repos.d/CentOS-Base.repo
...
[extras]
name=CentOS-$releasever - Extras
mirrorlist=http://mirrorlist.centos.org/?release=$releasever&arch=$basearch&rep$
baseurl=http://mirror.centos.org/centos/7/extras/$basearch/
...

Danach können wir das Epel-Repo einrichten und den NUT-Client installieren:

$ yum clean all
$ yum --enablerepo=extras -y install epel-release

Nun schauen wir, welches Paket unseren NUT-Client zur Verfügung stellt und installieren es:

$ yum provides /usr/sbin/upsmon
Geladene Plugins: fastestmirror
Loading mirror speeds from cached hostfile
* epel: mirrors.bangmodhosting.com
nut-2.7.2-3.el7.x86_64 : Network UPS Tools
Quelle : epel
Übereinstimmung von:
Dateiname : /usr/sbin/upsmon

$ yum install nut-client-2.7.2-3.el7.x86_64

NUT einrichten

Nachdem der NUT-Client nun installiert ist, müssen wir ihn noch konfigurieren, damit unserer XenServer auch herunterfährt, falls der Strom ausfällt. Zuerst müssen wir noch eine Datei erstellen, um NUT mitzuteilen, dass unser XenServer ein Client ist:

$ nano /etc/ups/nut.conf
MODE=netclient

In der Datei /etc/ups/upsmon.conf findet die Hauptkonfiguration statt. Dort ändern wir zwei Zeilen:

$ nano /etc/ups/upsmon.conf
...
MONITOR ups@192.168.1.2 1 upsremote password slave
...
SHUTDOWNCMD "/etc/ups/xen-shutdown.sh"
...

Je nach Konfiguration des NUT-Masters muss hier noch der UPS-Name, die IP, sowie Benutzername und Passwort angepasst werden.

Bevor unser XenServer herunterfährt, soll er vorher noch alle Virtuellen Maschinen ausschalten. Dazu habe ich folgendes Skript gefunden, welches wir nun herunterladen und ausführbar machen.

$ cd /etc/ups/
$ wget https://raw.githubusercontent.com/serrc-techops/NUT-Configuration/master/slave/xen/xen-shutdown.sh
$ chmod +x xen-shutdown.sh

Damit der NUT-Client auch automatisch startet, müssen wir noch einen Systemd-Service einrichten. Dazu erstellen wir die Datei /etc/systemd/system/nut-monitor.service und fügen folgenden Inhalt ein:

$ nano /etc/systemd/system/nut-monitor.service

[Unit]
Description=Network UPS Tools - power device monitor and shutdown controller
After=local-fs.target network.target

[Service]
ExecStart=/usr/sbin/upsmon
PIDFile=/run/nut/upsmon.pid
Type=forking

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Nun aktivieren wir diesen Service und starten ihn:

$ systemctl enable nut-monitor.service
$ systemctl daemon-reload
$ systemctl start nut-monitor

Mit systemctl status nut-monitor können wir uns anzeigen lassen, ob alles läuft:

nut-monitor.service - Network UPS Tools - power device monitor and shutdown controller
Loaded: loaded (/etc/systemd/system/nut-monitor.service; enabled; vendor preset: disabled)
Active: active (running) since Mi 2018-04-18 17:13:42 ICT; 1 day 12h ago
Process: 997 ExecStart=/usr/sbin/upsmon (code=exited, status=0/SUCCESS)
Main PID: 1001 (upsmon)
CGroup: /system.slice/nut-monitor.service
├─1000 /usr/sbin/upsmon
└─1001 /usr/sbin/upsmon

Automatisches Herunterfahren testen

Zuerst können wir das Skript zum Herunterfahren des XenServers testen und schauen, ob auch alle gestarteten VMs heruntergefahren werden. Dazu führen wir das Skript einfach aus:

$ sh /etc/ups/xen-shutdown.sh

Um einen Stromausfall zu simulieren und können wir auf dem NUT Master folgenden Befehl absetzen:

$ sudo upsmon -c fsd

Danach muss man allerdings alle Geräte wieder von Hand einschalten oder per Wake-on-Lan wecken.

Fazit

NUT ist ein tolles Projekt und es erlaubt uns sehr flexible Einsatzszenarien. Zur Zeit haben wir nur eine große UPS am NUT Master angeschlossen, aber es ist auch durchaus denkbar, mehrere UPS an den NUT Master anzuschließen. In Kombination mit Check_MK können wir somit den Status der USV / UPS ständig überwachen und bekommen ganz nebenbei auch eine Statistik, wie oft der Strom bei uns ausgefallen ist.

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