.:zefanjas:. https://zefanjas.de open source, web, education Sat, 18 Aug 2018 03:32:38 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2016/12/cropped-zefanjas_new-32x32.png .:zefanjas:. https://zefanjas.de 32 32 Was gibt es neues von linuxmuster.net v7? https://zefanjas.de/was-gibt-es-neues-von-linuxmuster-net-v7/ Sat, 18 Aug 2018 03:29:34 +0000 https://zefanjas.de/?p=2667 Seit dem letzten Arbeitstreffen der Entwickler Anfang Mai gab es auf der Website des linuxmuster.net Projekts keine Neuigkeiten. Der Plan war, dass es im Mai eine Alpha-Version geben sollte und im Juli eine Beta-Version. Was ist der aktuelle Stand rund um die neue linuxmuster.net v7? Auch wenn man von offizieller Seite kaum etwas Neues hört, so sind die Entwickler fleißig dabei Version 7 der freien Schulserverlösung vorwärts zu bringen. Die neue Version ist quasi eine Neuentwicklung, da sich sehr viele...

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Seit dem letzten Arbeitstreffen der Entwickler Anfang Mai gab es auf der Website des linuxmuster.net Projekts keine Neuigkeiten. Der Plan war, dass es im Mai eine Alpha-Version geben sollte und im Juli eine Beta-Version. Was ist der aktuelle Stand rund um die neue linuxmuster.net v7?

Auch wenn man von offizieller Seite kaum etwas Neues hört, so sind die Entwickler fleißig dabei Version 7 der freien Schulserverlösung vorwärts zu bringen. Die neue Version ist quasi eine Neuentwicklung, da sich sehr viele Komponenten ändern. Der Wechsel von Samba3 auf Samba4, eine neue Firewall und eine neue Schulkonsole. Einzig Linbo, der Bootmanager bzw. Imageverwaltung bleibt aus der aktuellen Version erhalten.

Die neue Schulkonsole
Die neue Schulkonsole

Wer interessiert ist, kann sich mit wenigen Schritten eine Testumgebung aufsetzen. Alle benötigten Dateien und Infos befinden sich im Wiki des entsprechenden Github-Repository.Ich vermute, dass der ursprüngliche Release-Plan nicht eingehalten werden kann. In der linuxmuster.net Community galt bereits in der Vergangenheit der Grundsatz: „Es ist fertig, wenn es fertig ist“. Letztendlich ist es wichtiger eine stabile Version zu haben (gerade wegen der ganzen Wechsel), anstatt eine unfertige Version vorzeitig zu veröffentlichen.

An unserer Schule verwenden wir seit ca. 2 Jahren die freie Schulserverlösung und sind bisher zufrieden damit. Im Bereich Schule ist dieses Projekt eine tolle Alternative zu anderen (oft teuren) Musterlösungen für einen Schulserver.

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Backup für LXD-Container https://zefanjas.de/backup-fuer-lxd-container/ https://zefanjas.de/backup-fuer-lxd-container/#comments Sat, 12 May 2018 02:44:26 +0000 https://zefanjas.de/?p=2656 LXD ist ein Hypervisor für Linuxcontainer, den es seit einigen Versionen in Ubuntu gibt. Ein Linuxcontainer ist im Prinzip wie eine virtuelle Maschine, nur leichtgewichtiger. Wir verwenden LXD / LXC für viele unserer Anwendungen an der Schule. LXD lässt sich leicht bedienen und es gibt so einige Gründe, warum wir es verwenden. Heute möchte ich zeigen, wie man das Backup für LXD-Container machen kann. 1. Möglichkeit: lxc copy Die einfachste Möglichkeit besteht darin, das man einen LXD-Container einfach auf einen...

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LXD ist ein Hypervisor für Linuxcontainer, den es seit einigen Versionen in Ubuntu gibt. Ein Linuxcontainer ist im Prinzip wie eine virtuelle Maschine, nur leichtgewichtiger. Wir verwenden LXD / LXC für viele unserer Anwendungen an der Schule. LXD lässt sich leicht bedienen und es gibt so einige Gründe, warum wir es verwenden. Heute möchte ich zeigen, wie man das Backup für LXD-Container machen kann.

1. Möglichkeit: lxc copy

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, das man einen LXD-Container einfach auf einen anderen Rechner kopiert. Dazu braucht man einen zweiten LXD-Host, den man auf dem ersten als Remote hinzufügt.

$ sudo lxc remote add lxd2 192.168.1.50

lxd2 ist dabei der Name, den man dem zweiten LXD-Host geben wollen, gefolgt von der IP. Beim Setup des zweiten LXD-Hosts muss man darauf achten, dass er über das Netzwerk erreichbar ist und man muss auch ein Admin-Passwort vergeben. Dieses Passwort muss man eingeben, wenn man die Remote hinzufügen will.

Ist alles eingerichtet kann man sich z.B. alle Container auf der Remote anzeigen lassen:

$ lxc list lxd2:

Um nun ein Backup eines Containers zu machen, kopiert man ihn bzw. einen Snapshot auf die eben hinzugefügte Remote:

$ lxc snapshot my-container my-snapshot
$ lxc copy my-container/my-snapshot lxd2:my-backup

In umgekehrter Weise kann man den Container wieder auf dem ursprünglichen Host wiederherstellen.

$ lxc copy lxd2:my-backup my-container-restored

2. Möglichkeit: lxc export und lxc publish

Mit LXD kann man auch einen Container als komprimiertes Image exportieren und dann auf einem NAS, einem Offsite-Backup oder einem Cloud-Speicher sichern. Später können diese Images dann mit lxc import wieder importiert bzw. wiederherstellt werden.

Auf Github habe ich ein Skript gefunden, welches genau unsere Anforderungen erfüllt. Es exportiert den gewünschten Container und sichert ihn dann mit rclone (tolles Projekt!!!) auf einen Cloud-Speicher/NAS unserer Wahl.

Dazu muss man sich erst noch rclone installieren und einrichten. Ein Anleitung für die Installation und Pakete für alle Plattformen gibt auf der Projektwebseite. rclone unterstützt so ziemlich jeden Cloud-Speicher und Protokoll (ssh, webdav, …). Wir haben uns für ein Backup auf Google Drive entschieden, da wir da durch GSuite for Education unbegrenzten Speicherplatz haben 🙂

Ist rclone eingerichtet lädt man sich das Backup-Skript herunter, macht es ausführbar:

$ wget https://raw.githubusercontent.com/cloudrkt/lxdbackup/master/lxdbackup
$ chmod +x lxdbackup

Damit der Upload des Backups auch funktioniert muss man noch einige Parameter festlegen (v.a. RCLONETARGET).

$ nano lxdbackup
# Settings

# The target bucket or container in your Rclone cloudstorage 
RCLONETARGETDIR="lxdbackup" 
# Optional Rclone settings.
RCLONEOPTIONS=""
# Rclone target cloud used in your rlcone.conf
RCLONETARGET="my-remote"
# Directory were local images are stored before upload
WORKDIR="/tmp/lxdbackup"

Nun kann man das Skript mit folgendem Aufruf testen:

$ lxdbackup my-container

Wenn alles gut geht, sollten man sein Backup nach einiger Zeit (der Export eines Containers kann etwas dauern, je nach Größe) auf dem Speichern finden, den man in rclone konfiguriert hat.

Fazit

Bisher haben wir einfach den LXD-Host im Gesamten gesichert. Das reicht in der Regel aus, aber man verliert die Möglichkeit einzelne Container getrennt voneinander wiederherstellen zu können. Mit dem lxdbackup-Skript und der Kombination mit rclone haben wir nun viel mehr Möglichkeiten und können unsere Container sehr flexibel sichern. Mit Hilfe von Cronjobs haben wir das Backup automatisiert. Manche Container werden z.B. 2x am Tag gesichert, andere nur 1x in der Woche (und das nur, wenn keine Schulferien sind) – je nach Anwendungsfall.

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Linuxmuster v7 bald als Alpha-Version verfügbar https://zefanjas.de/linuxmuster-v7-bald-als-alpha-version-verfuegbar/ https://zefanjas.de/linuxmuster-v7-bald-als-alpha-version-verfuegbar/#comments Sat, 05 May 2018 02:34:09 +0000 https://zefanjas.de/?p=2649 Am letzten Wochenende haben sich die Entwickler und Aktive rund um das linuxmuster.net Projekt zu einem Arbeitstreffen getroffen. Dort stellten sie unter anderem den aktuelle Stand zur neuen Version der Schulserverlösung vor. Die neue Version v7 wird ein großer Schritt um Vergleich zur aktuellen Version, da sich einige Dinge ändern werden. Darüber hatte ich bereits vor einigen Monaten gebloggt. Linuxmuster v7 soll bald als Alpha-Version verfügbar sein! Releaseplan Der Releaseplan sieht wie folgt aus, wobei der Grundsatz gilt: Es ist...

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Am letzten Wochenende haben sich die Entwickler und Aktive rund um das linuxmuster.net Projekt zu einem Arbeitstreffen getroffen. Dort stellten sie unter anderem den aktuelle Stand zur neuen Version der Schulserverlösung vor. Die neue Version v7 wird ein großer Schritt um Vergleich zur aktuellen Version, da sich einige Dinge ändern werden. Darüber hatte ich bereits vor einigen Monaten gebloggt. Linuxmuster v7 soll bald als Alpha-Version verfügbar sein!

Releaseplan

Der Releaseplan sieht wie folgt aus, wobei der Grundsatz gilt: Es ist fertig, wenn es fertig ist!

  • Alpha Version → Mitte Mai 2018
  • Beta-Version → Juli 2018
  • Release von linuxmuster.net v7 → Dezember 2018

Es werden Tester gesucht, die bereit sind, die Alpha- und Beta-Versionen zu testen. Dazu kann man sich vorgefertigte Virtualbox-Images herunterladen. Eine Anleitung für die Ersteinrichtung und das Setup gibt es im Github-Repo des Projekts. Anleitung für die Ersteinrichtung

Die Protokolle der Arbeitstagungen werden i.d.R. im Vereinwiki des Projekts veröffentlicht.

Fazit

Persönlich freue ich mich sehr auf die neue Version von linuxmuster.net, denn die aktuelle Version funktioniert zwar gut und zuverlässig, doch technisch gesehen ist sie schon etwas in die Jahre gekommen (Samba3, Ubuntu 12.04). Auch der Wechsel zu einer neuen (besseren) Firewall finde ich gut, denn mit der neuen Version können wir unsere Firewall pfSense noch besser mit linuxmuster.net integrieren.

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XenServer automatisch herunterfahren mit NUT https://zefanjas.de/xenserver-automatisch-herunterfahren-mit-nut/ https://zefanjas.de/xenserver-automatisch-herunterfahren-mit-nut/#respond Sat, 21 Apr 2018 00:18:23 +0000 https://zefanjas.de/?p=2637 Unsere Kerninfrastruktur an der Schule ist mit USVs /UPS abgesichert. Wir haben leider immer wieder Stromausfälle (meist kurze) und mit Hilfe der USVs können wir diese zumindest etwas überbrücken. An unserer USV / UPS hängt ein Raspberry Pi, der als NUT Server eingerichtet ist. Wenn der Strom ausfällt und die USV / UPS auf Batteriebetrieb umschaltet, sendet der Raspberry Pi ab einem bestimmten Ladestand einen Befehl an alle verbunden Server. Diese fahren sich dann automatisch herunter. Alle unsere Virtuellen Maschinen,...

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Unsere Kerninfrastruktur an der Schule ist mit USVs /UPS abgesichert. Wir haben leider immer wieder Stromausfälle (meist kurze) und mit Hilfe der USVs können wir diese zumindest etwas überbrücken. An unserer USV / UPS hängt ein Raspberry Pi, der als NUT Server eingerichtet ist. Wenn der Strom ausfällt und die USV / UPS auf Batteriebetrieb umschaltet, sendet der Raspberry Pi ab einem bestimmten Ladestand einen Befehl an alle verbunden Server. Diese fahren sich dann automatisch herunter. Alle unsere Virtuellen Maschinen, Backup-Systeme und Server werden damit heruntergefahren. Ein wesentlicher Server hat aber bisher noch gefehlt: der Virtualisierungshost. Deshalb möchte ich heute kurz beschreiben, wie man einen XenServer automatisch herunterfahren lassen kann, indem man ihn als NUT-Client einrichtet.

NUT-Client installieren

XenServer basiert auf CentOS, aber die Installation von Fremdpaketen ist nicht erlaubt. Man sollte sich auch bewusst sein, dass man evtl. keinen Support mehr erhält (falls man einen Supportvertrag hat), wenn man zusätzliche Pakete installiert.

Um den NUT-Client installieren zu können, mussten wir bei unserem XenServer 7 noch folgende Anpassung in der Datei /etc/yum.repos.d/CentOS-Base.repo vornehmen. Im Abschnitt [extras] haben wir in der Zeile baseurl $releaseserver mit einer 7 ersetzt.

$ nano /ect/yum.repos.d/CentOS-Base.repo
...
[extras]
name=CentOS-$releasever - Extras
mirrorlist=http://mirrorlist.centos.org/?release=$releasever&arch=$basearch&rep$
baseurl=http://mirror.centos.org/centos/7/extras/$basearch/
...

Danach können wir das Epel-Repo einrichten und den NUT-Client installieren:

$ yum clean all
$ yum --enablerepo=extras -y install epel-release

Nun schauen wir, welches Paket unseren NUT-Client zur Verfügung stellt und installieren es:

$ yum provides /usr/sbin/upsmon
Geladene Plugins: fastestmirror
Loading mirror speeds from cached hostfile
* epel: mirrors.bangmodhosting.com
nut-2.7.2-3.el7.x86_64 : Network UPS Tools
Quelle : epel
Übereinstimmung von:
Dateiname : /usr/sbin/upsmon

$ yum install nut-client-2.7.2-3.el7.x86_64

NUT einrichten

Nachdem der NUT-Client nun installiert ist, müssen wir ihn noch konfigurieren, damit unserer XenServer auch herunterfährt, falls der Strom ausfällt. Zuerst müssen wir noch eine Datei erstellen, um NUT mitzuteilen, dass unser XenServer ein Client ist:

$ nano /etc/ups/nut.conf
MODE=netclient

In der Datei /etc/ups/upsmon.conf findet die Hauptkonfiguration statt. Dort ändern wir zwei Zeilen:

$ nano /etc/ups/upsmon.conf
...
MONITOR ups@192.168.1.2 1 upsremote password slave
...
SHUTDOWNCMD "/etc/ups/xen-shutdown.sh"
...

Je nach Konfiguration des NUT-Masters muss hier noch der UPS-Name, die IP, sowie Benutzername und Passwort angepasst werden.

Bevor unser XenServer herunterfährt, soll er vorher noch alle Virtuellen Maschinen ausschalten. Dazu habe ich folgendes Skript gefunden, welches wir nun herunterladen und ausführbar machen.

$ cd /etc/ups/
$ wget https://raw.githubusercontent.com/serrc-techops/NUT-Configuration/master/slave/xen/xen-shutdown.sh
$ chmod +x xen-shutdown.sh

Damit der NUT-Client auch automatisch startet, müssen wir noch einen Systemd-Service einrichten. Dazu erstellen wir die Datei /etc/systemd/system/nut-monitor.service und fügen folgenden Inhalt ein:

$ nano /etc/systemd/system/nut-monitor.service

[Unit]
Description=Network UPS Tools - power device monitor and shutdown controller
After=local-fs.target network.target

[Service]
ExecStart=/usr/sbin/upsmon
PIDFile=/run/nut/upsmon.pid
Type=forking

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Nun aktivieren wir diesen Service und starten ihn:

$ systemctl enable nut-monitor.service
$ systemctl daemon-reload
$ systemctl start nut-monitor

Mit systemctl status nut-monitor können wir uns anzeigen lassen, ob alles läuft:

nut-monitor.service - Network UPS Tools - power device monitor and shutdown controller
Loaded: loaded (/etc/systemd/system/nut-monitor.service; enabled; vendor preset: disabled)
Active: active (running) since Mi 2018-04-18 17:13:42 ICT; 1 day 12h ago
Process: 997 ExecStart=/usr/sbin/upsmon (code=exited, status=0/SUCCESS)
Main PID: 1001 (upsmon)
CGroup: /system.slice/nut-monitor.service
├─1000 /usr/sbin/upsmon
└─1001 /usr/sbin/upsmon

Automatisches Herunterfahren testen

Zuerst können wir das Skript zum Herunterfahren des XenServers testen und schauen, ob auch alle gestarteten VMs heruntergefahren werden. Dazu führen wir das Skript einfach aus:

$ sh /etc/ups/xen-shutdown.sh

Um einen Stromausfall zu simulieren und können wir auf dem NUT Master folgenden Befehl absetzen:

$ sudo upsmon -c fsd

Danach muss man allerdings alle Geräte wieder von Hand einschalten oder per Wake-on-Lan wecken.

Fazit

NUT ist ein tolles Projekt und es erlaubt uns sehr flexible Einsatzszenarien. Zur Zeit haben wir nur eine große UPS am NUT Master angeschlossen, aber es ist auch durchaus denkbar, mehrere UPS an den NUT Master anzuschließen. In Kombination mit Check_MK können wir somit den Status der USV / UPS ständig überwachen und bekommen ganz nebenbei auch eine Statistik, wie oft der Strom bei uns ausgefallen ist.

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Teil 3: Grundeinstellungen – Wie man Koha installiert und für Schulen einrichtet https://zefanjas.de/teil-3-grundeinstellungen-wie-man-koha-installiert-und-fuer-schulen-einrichtet/ https://zefanjas.de/teil-3-grundeinstellungen-wie-man-koha-installiert-und-fuer-schulen-einrichtet/#comments Wed, 11 Apr 2018 05:00:30 +0000 https://zefanjas.de/?p=2607 Nachdem wir Koha im ersten Teil installiert und im zweiten Teil das Bibliografische Framework eingerichtet haben, geht es heute darum einige Grundeinstellungen in Koha vorzunehmen. Wir wollen neue Kategorien für unsere Benutzer und Medien einrichten, sowie einige Systemparameter ändern. Dieser Artikel ist ein Teil einer Serie: Installation und Einrichtung einer ersten Bibliothek Das bibliografische Framework Grundeinstellungen Buchaufnahme Benutzerverwaltung und Ausleihkonditionen Mahnungen und Gebühren Grundeinstellungen Bibliothek Wir loggen uns wieder mit unseren Administrator-Account aus Teil 1 ein und wählen Administration →...

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Nachdem wir Koha im ersten Teil installiert und im zweiten Teil das Bibliografische Framework eingerichtet haben, geht es heute darum einige Grundeinstellungen in Koha vorzunehmen. Wir wollen neue Kategorien für unsere Benutzer und Medien einrichten, sowie einige Systemparameter ändern.

Dieser Artikel ist ein Teil einer Serie:

  1. Installation und Einrichtung einer ersten Bibliothek
  2. Das bibliografische Framework
  3. Grundeinstellungen
  4. Buchaufnahme
  5. Benutzerverwaltung und Ausleihkonditionen
  6. Mahnungen und Gebühren

Grundeinstellungen

Bibliothek

Wir loggen uns wieder mit unseren Administrator-Account aus Teil 1 ein und wählen Administration → Basisparameter → Bibliotheken und Gruppen. In der Tabelle klicken wir auf Bearbeiten und können nun weitere Angaben zu unserer Bibliothek machen.

Koha Basisparameter Bibliotheken

Neben der Post-Adresse können wir eine eMail-Adresse angeben oder eine zusätzliche Informationen, die im OPAC erscheinen sollen. Der OPAC ist der Teil von Koha, den die Benutzer sehen und in dem sie den Bestand durchsuchen können, sozusagen der öffentliche Teil der Bibliothekswebseite.

Koha Bibliothek ausgefüllt

Medientypen

Bei der Installation haben wir bereits den Medientyp „Buch“ angelegt. Diesen wollen zuerst bearbeiten unter Administration → Basisparameter → Medientypen. In der Tabelle klicken wir wieder auf Bearbeiten und können noch einiges einstellen. So können wir ein Bild festlegen oder bestimmen, ob Medien generell ausleihbar sind oder nicht. Wenn man möchte, kann man noch einen Leihgebühr, Bearbeitungskosten bei Verlust oder eine einen allgemeinen Rückgabehinweis eintragen.

Koha Medientypen

Nach dem gleichen Muster legen wir jetzt noch weitere Medientypen an. Hier muss jeder selbst entscheiden, welche Medientypen er braucht. Man kann z.B. nur einen Typ für Bücher haben, oder mehrere anlegen z.B. zusätzlich für Präsenzexemplare. Für eine Schulbibliothek empfehle ich folgende Typen:

  • Buch (BU)
  • DVD (DV)
  • CD-Audio (CD)

Wenn man noch Karten, CD-ROMs, … hat, kann man dafür natürlich noch weitere Medientypen anlegen.

Koha Medientypen

Benutzerkategorien

Nachdem wir nun die Medientypen angelegt haben, brauchen wir noch verschiedene Kategorien für unsere Benutzer. Für jede Benutzerkategorie können wir separat Ausleihkonditionen oder Gebühren bei überfälligen Medien festlegen. Bei der Installation haben wir bereits eine Kategorie für Bibliotheksmitarbeiter angelegt. Unter Administration → Benutzer und Ausleihe → Benutzertypen richten wir nun noch folgende Gruppen ein:

  • Bibliotheksmitarbeiter – (MA) → haben wir bereits
  • Schüler (S)
  • Eltern (P)

Über „+ Neue Kategorie“ können wir einen neuen Benutzertyp hinzufügen. Man kann entweder ein festes Ablaufdatum für diese Kategorie festlegen oder eine in Monaten angeben. Ich habe mich hier für 10 Jahre entschieden, also 120 Monate. Wenn man möchte kann man auch noch ein Mindest- oder Höchstalter festlegen. Unter Kategorie muss man eine der vorgebenden Kategorien wählen, in diesem Fall „Kind“.

Koha neuer Benutzertyp

Das gleiche machen wir jetzt auch für unsere Elternkategorie. Die Felder können individuell angepasst werden, nur beim Punkt Kategorie wählen wir „Erwachsener“. Wenn man zwischen Grundschülern und Mittel- bzw. Oberstufenschülern unterscheiden möchte (z.B. Ausleihkonditionen), braucht man dafür noch extra Benutzertypen.

Koha Benutzertypen

Normierte Werte anpassen

Normierte Werte sind immer dann sinnvoll, wenn man möchte, dass festgelegte Werte verwendet werden sollen. In der Regel braucht man das z.B. für den Status von Medien (verloren, beschädigt, …) oder für Standorte. Die Einstellungen zu den Normierten Werten befinden sich unter Administration → Basisparameter → Normierte Werte. Im Drop-Down Menü können wir die Kategorie auswählen und dann die Werte anpassen oder neue ergänzen.

Koha Normierte Werte

Folgende Normierte Werte sollten wir uns anschauen und gegebenenfalls ändern bzw. ergänzen:

  • LOC → Standorte
  • CCODE → Sammlungen
  • LOST → Status für verlorene Medien

Systemparameter

Über die vielen verschiedenen Systemparameter können wir global Einstellungen in Koha vornehmen und verändern. Darüber kann man Koha sehr individuell anpassen. Wir werden jetzt einige wichtige Parameter kontrollieren und anpassen, sodass es für unseren Einsatzzweck passt. Hier die wichtigsten Paremeter:

Sprache und Formate

  • dateformat → Datumsformat
  • CalendarFirstDayOfWeek → ersten Tag der Woche definieren
  • opaclanguagesdisplay → nur interessant, wenn man mehrere Sprachen installiert hat
  • opaclanguages → nur interessant, wenn man mehrere Sprachen installiert hat
  • language → nur interessant, wenn man mehrere Sprachen installiert hat

Koha i18n l10n

Ausleihe

Unter diesem Punkt gibt es sehr viele Parameter. Die meisten von ihnen können wir in der Standardeinstellung so lassen bzw. werden wir später noch anpassen. Wenn wir eine Altersbeschränkung einrichten wollen, z.B. für DVDs oder Bücher, müssen folgenden Paramter ändern:

  • AgeRestrictionMarker → in FSK|PEGI|Age| ändern

Danach speichern.

Benutzer

Bei Bedarf können wir folgende Parameter ändern:

  • CardnumberLength → Länge der Benutzernummer
  • minPasswordLength → Mindestlänge für das Passwort eines Benutzers

Katalogisierung

Hier ändern wir nur einen Parameter:

  •  autoBarcode  → inkrementelle EAN-13-Barcodes

Kataloganreicherung

Die folgenden Parameter bewirken, dass Cover-Bilder von Amazon im OPAC bzw. in der Dienstoberfläche (Backend / Intranet) angezeigt werden:

  •  AmazonCoverImages → auf Zeige ändern
  • OPACAmazonCoverImages → auf Zeige ändern

OPAC

Zum Schluss können wir noch den OPAC an unsere Schulbibliothek anpassen. Auch hier gibt es wieder recht viele Parameter, von denen die meisten so gelassen werden können. Einige sollten wir aber bei Bedarf ändern:

  •  LibraryName → Name der Bibliothek
  • OpacMainUserBlock→ Willkommensnachricht für die Hauptseite

Fazit

Die wichtigsten Grundeinstellungen in Koha haben wir nur abgearbeitet. Koha ist nun soweit eingerichtet, dass wir unsere ersten Bücher aufnehmen und ausleihen können. Das wird das Thema im nächsten Teil sein. Danach werden wir uns noch mit weiteren Themen wie Mahnungen und Gebühren, Benutzerverwaltung und -Import beschäftigen.

Viel Spaß beim Einrichten der Schulbibliothek!

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Warum ich Unity in Ubuntu 18.04 verwenden werde https://zefanjas.de/warum-ich-unity-in-ubuntu-18-04-verwenden-werde/ https://zefanjas.de/warum-ich-unity-in-ubuntu-18-04-verwenden-werde/#comments Sun, 08 Apr 2018 23:34:07 +0000 https://zefanjas.de/?p=2624 Am Wochenende habe ich die Zeit genutzt, um die Ubuntu 18.04 auf meinem Rechner zu installieren. Bisher habe ich Ubuntu 16.04 mit Unity verwendet. Vom Typ her bin ich jemand, der möglichst den Standard verwendet, weil ich meine Zeit nicht jedes Mal mit vielen Anpassungen verschwenden möchte. Der Wechsel vor vielen Jahren von Gnome2 auf Unity verlief damals recht schmerzlos und ich konnte mich schnell damit anfreunden. Das war ehrlich gesagt auch meine Hoffnung beim Installieren von Ubuntu 18.04 und...

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Am Wochenende habe ich die Zeit genutzt, um die Ubuntu 18.04 auf meinem Rechner zu installieren. Bisher habe ich Ubuntu 16.04 mit Unity verwendet. Vom Typ her bin ich jemand, der möglichst den Standard verwendet, weil ich meine Zeit nicht jedes Mal mit vielen Anpassungen verschwenden möchte. Der Wechsel vor vielen Jahren von Gnome2 auf Unity verlief damals recht schmerzlos und ich konnte mich schnell damit anfreunden. Das war ehrlich gesagt auch meine Hoffnung beim Installieren von Ubuntu 18.04 und dem neuen Gnome3 Desktop. Ubuntu hat ja einige Änderungen vorgenommen, um den Umstieg von Unity auf Gnome3 zu erleichtern. Ist es ihnen gelungen? Persönlich sage ich nein. Nach zwei Tagen bin ich wieder zurück bei Unity in Ubuntu 18.04. Warum?

Was ich in Gnome3 als Unity-Umsteiger vermisse

Ich habe mich ja bereits als Unity-Liebhaber geoutet. Damit konnte ich mich schnell anfreunden und finde es in vielen Punkten sehr benutzerfreundlich und gelungen. Auf den neuen Gnome3 Desktop war ich neugierig und war ehrlich bereit mich darauf einzulassen, aber das wird einem nicht gerade leicht gemacht. Es fehlen mir viele kleine Dinge, die ich an Unity schätzen gelernt habe und die mir meine Arbeit mit dem Computer erleichtern. Hier einige Beispiele.

Einbindung externer Medien

Ich habe mir gleich Dash-to-Dock installiert, um mehr Möglichkeiten bei der Anpassung des Docks zu haben, z.B. um den Programmstarter (heißt das so?) oben statt unten im Dock zu haben. In Unity werden externe Medien wie USB-Sticks als weiteres Symbol im Dock angezeigt – in Gnome3 als Icon auf dem Desktop. Das finde ich unpraktisch, gerade, wenn man mit maximierten Fenstern arbeitet, da man erst diese minimieren muss, um das Symbol zusehen und öffnen zu können. Vielleicht gibt es auch hier irgendeine Erweiterung dafür, aber das ist genau der Punkt. Ich möchte den Desktop nicht erst durch 50 Erweiterungen anpassen müssen, bis er sich so verhält, wie ich es gern hätte, zumindest nicht für grundlegende Sachen, wie das folgende Beispiel.

Computer in Bereitschaft setzen

Im Gnome3-Menü gibt es standardmäßig nur Buttons für Systemeinstellungen, Bildschirm sperren und Herunterfahren. Ich versetze meinen Laptop am Ende des Tages in Bereitschaft. Das kann ich aber in Gnome3 nur, wenn ich gleichzeitig die ALT-Taste drücke oder mir eine Erweiterung installiere. In Unity reichen 2 Klicks aus, in Gnome3 brauche ich dafür 2 Hände  oder eine Erweiterung.

Ausnutzung des Bildschirmplatzes

Einen großen Vorteil von Unity sehe ich in der oberen Bildschirmleiste. Dort sind die Fenstermenüs und auch die Buttons für Schließen, minimieren und maximieren versteckt. Mir erleichtert es das Arbeiten enorm, wenn ich mit der Maus nur in die oberste linke Ecke fahren und klicken muss und weiß, das Fenster wird geschlossen. Ich muss nicht „zielen“ oder die Maus pixelgenau navigieren. Einfach links hoch schieben, klick und fertig. Weiterhin spart die Integration der Menüs in die obere Leiste eine Menge Bildschirmplatz. Gerade bei kleineren Bildschirmen. Standardmäßig ist das bei Gnome3 nicht so, kann natürlich wieder über Erweiterungen erreicht werden.

Icons in der Topbar

Es scheint mir, dass einige Anwendungen eher auf Unity, statt auf Gnome3 optimiert sind, v.a. die Icons in der oberen Bildschirmleiste angeht. Ich hatte einige Anwendungen (z.B. Mattermost Desktop), die unter Unity gut integriert sind, die ich aber in Gnome3 – mal wieder – nur mit einer Erweiterung integrieren konnte.

GDM vs. LightDM

Auch wieder so eine Sache. Es sind die kleinen Dinge, die das Leben einfacher machen. Abgesehen davon, dass ich den Lightdm Anmeldeschirm im Vergleich zu dem vom GDM wesentlich schöner und hübscher finde, bietet er noch andere Vorteile. Standardmäßig wird sowohl bei GDM als auch Lightdm die Anmeldemaske nur auf einem Bildschirm angezeigt (wenn man mehr als einen Bildschirm angeschlossen hat). Bei Lightdm muss ich nur die Maus von einem Schirm auf den nächsten verschieben, um die Anmeldemaske auf den anderen Bildschirm zu holen. Das geht bei GDM nicht. Ein großer Nachteil, vor allem in Schulen, wo in den Klassenräumen oft ein Beamer angeschlossen ist. Wenn die Anmeldemaske am Beamer erscheint, kann ich sie nicht „einfach so“ auf den angeschlossenen Rechner holen.

Fazit

Vielleicht sind das alles nur kleine Dinge und sicher lassen die sich auch größtenteils mit entsprechenden Erweiterungen anpassen, aber genau das ist der springende Punkt. Ich wünsche mir einen Desktop, den man produktiv einsetzen kann, ohne ihn erst durch Erweiterungen anpassen zu müssen. Sicher bin ich auch einige Jahre durch Unity geprägt und schaue jetzt stark durch diese gefärbte Brille, aber es sind u.a. die oben genannten Dinge, die mir die Arbeit am Rechner erleichtern.

Für meinen Teil bin ich wieder zurück bei Unity, was mit

$ sudo apt install ubuntu-unity-desktop

auch in Ubuntu 18.04 schnell erledigt ist – inklusive lightdm.

An alle Unity-Liebhaber – werdet ihr auf Gnome3 in Ubuntu 18.04 wechseln?

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GeoGebra – App des Monats https://zefanjas.de/geogebra-app-des-monats/ https://zefanjas.de/geogebra-app-des-monats/#respond Thu, 05 Apr 2018 07:05:17 +0000 https://zefanjas.de/?p=2597 Heute möchte ich kurz GeoGebra als weitere App des Monats vorstellen. Es ist ein sehr bekanntes Projekt und wir wahrscheinlich in fast allen Schulen im Mathematikunterricht eingesetzt. Doch was genau ist GeoGebra? GeoGebra (Kofferwort aus Geometrie und Algebra) ist eine Dynamische-Geometrie-Software (DGS), die zu ihren geometrischen Objekten nicht nur die übliche geometrische, sondern auch eine algebraische Schnittstelle zur Verfügung stellt. Geometrische Objekte können damit nicht nur gezeichnet, sondern auch durch die Angabe beziehungsweise Manipulation von Gleichungen verändert werden. Neben elementargeometrischen...

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Heute möchte ich kurz GeoGebra als weitere App des Monats vorstellen. Es ist ein sehr bekanntes Projekt und wir wahrscheinlich in fast allen Schulen im Mathematikunterricht eingesetzt. Doch was genau ist GeoGebra?

GeoGebra (Kofferwort aus Geometrie und Algebra) ist eine Dynamische-Geometrie-Software (DGS), die zu ihren geometrischen Objekten nicht nur die übliche geometrische, sondern auch eine algebraische Schnittstelle zur Verfügung stellt. Geometrische Objekte können damit nicht nur gezeichnet, sondern auch durch die Angabe beziehungsweise Manipulation von Gleichungen verändert werden. Neben elementargeometrischen Objekten erlauben neuere Versionen von GeoGebra auch die Erzeugung von Funktionsgraphen, ebenen Kurven und Vektoren und verfügen über ein integriertes Computeralgebrasystem (CAS) und eine Tabellenkalkulation. (Wikipedia)

Funktionen von GeoGebra

Der Wikipedia-Artikel über GeoGebra listet einige Funktionen auf. Kurz kann man sagen, dass GeoGebra viele leistungsstarke Funktionen hinter einer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche zugänglich macht. Dazu zählen:

  • Funktionsgraphen (inkl. Krümmung, Extrema, Wendepunkt, Tangenten, Asymptoten, Spiegelungen etc.)
  • Bestimmte Integrale sowie Stammfunktionen
  • Geraden und ihre Steigung, Halbgerade
  • Mittelpunkt, Mittelsenkrechte, Lote, Parallele, Winkelhalbierende
  • Fläche von beliebigen Polygonen und regelmäßigen Vielecken
  • Länge von Strecken, Größe von Winkeln
  • Kegelschnitte: Ellipse, Kreis, Pol und Polare
  • Kreissektoren, Kreisbögen, Umkreis
  • Vektoren, Normalenvektor
  • Rechnen mit komplexen Zahlen, Matrizen, Polynomen

Installation

GeoGebra ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es heutzutage immer weniger auf das Betriebssystem ankommt, sondern man eigentlich nur noch einen Browser braucht. Es ist für eine Vielzahl an Plattformen verfügbar, aber man kann es auch online nutzen.

Auf der Webseite des Projekts gibt es Pakete im DEB oder RPM Format zum Download. Dort findet man auch eine portable Version, die man vom direkt von einem USB-Stick starten kann. Um die DEB für Debian oder Ubuntu zu installieren, lädt man sich das entsprechende Paket herunter und installiert es mit der Paketverwaltung.

$ sudo dpkg -i geogebra-classic*

Danach kann man das Programm über den Programmstarter starten.

GeoGebra

GeoGebra gibt es noch in verschiedenen anderen Versionen für fast alle Plattformen zum Download. Unter anderem auch eine Augmented Reality App. Damit kann man Funktionen, Körper etc. virtuell im Raum darstellen. Hier ein Beispiel:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=nmIIO9KZNww

An unserer Schule verwenden wir GeoGebra hauptsächlich im Mathematikunterricht. Ich persönlich verwende es als Grundschullehrer aber eher weniger in meinem Unterricht 🙂

Fazit

GeoGebra ist eine preisgekrönte Software, die man sehr gut im Unterricht einsetzen kann. Es gibt auch einen „Klassenarbeitsmodus“, sodass man die App in Klausuren verwenden kann. Manche allerdings kritisieren die Lizenz, die für diese Software verwendet wird. Teile der Software stehen unter der GPL, andere Teile (wie z.B. der Installer oder auch die Sprachdateien) sind unter einer eigenen Lizenz lizenziert. Die Nutzung für den Unterricht ist kostenfrei möglich – für Schüler und Lehrkräfte.

Insgesamt kann man diese Software nur empfehlen, da es eine Unmenge an Features bietet und dabei noch einfach zu bedienen bleibt.

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Zeitsteuerung in GRUB einrichten https://zefanjas.de/zeitsteuerung-in-grub-einrichten/ https://zefanjas.de/zeitsteuerung-in-grub-einrichten/#comments Mon, 02 Apr 2018 00:30:51 +0000 https://zefanjas.de/?p=2588 GRUB 2 hat viele Funkionen in Module ausgelagert. Dadurch ist es möglich, dass man nur die benötigten Funktionen lädt und damit kleinere Core-Images möglich sind. Man kann diese Module aber auch nutzen, um GRUB zu erweitern, z.B. um eine Zeitsteuerung in GRUB einzubauen. Damit ist es möglich ein bestimmtes Betriebssystem zu einer festgelegten Zeit zu starten. Eine Liste aller vorhandenen Module erhält man mit [crayon-5b797b320e3a4737693336/] Zeitsteuerung in GRUB konfigurieren Für die Zeitsteuerung in GRUB braucht man das Module datehook. Damit...

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GRUB 2 hat viele Funkionen in Module ausgelagert. Dadurch ist es möglich, dass man nur die benötigten Funktionen lädt und damit kleinere Core-Images möglich sind. Man kann diese Module aber auch nutzen, um GRUB zu erweitern, z.B. um eine Zeitsteuerung in GRUB einzubauen. Damit ist es möglich ein bestimmtes Betriebssystem zu einer festgelegten Zeit zu starten.

Eine Liste aller vorhandenen Module erhält man mit

$ ls /boot/grub/i386-pc/

Zeitsteuerung in GRUB konfigurieren

Für die Zeitsteuerung in GRUB braucht man das Module datehook. Damit können in GRUB auf folgende Variablen zugreifen:

  • DAY
  • HOUR
  • MINUTE
  • SECOND
  • MONTH
  • WEEKDAY
  • YEAR

Alle diese Werte basieren auf der Uhrzeit und dem Datum, das im BIOS eingestellt wurde (i.d.R. die Hardwareuhr des Mainboards). Das muss man im Hinterkopf behalten, wenn man die Zeitsteuerung in GRUB einrichtet.

Mit dem folgenden Befehl erhält man eine Liste mit allen Menü-Punkten des GRUB-Menüs:

$ grep -E '^menuentry|^submenu' /boot/grub/grub.cfg | cut -d '"' -f2 | cut -d "'" -f2

Der erste Eintrag hat die Nummer 0, der zweite die Nummer 1 usw.

Als nächstes öffnet man die Datei /boot/grub/grub.cfg und fügt folgende Zeilen relativ am Anfang der Datei ein:

insmod datehook
# Eine extra Null beo Minute 0-9 hinzufügen, sodass MINUTE immer zweistellig ist
if [ $MINUTE -lt 10 ]; then PADDING="0"; else PADDING=""; fi  
TIME=$HOUR$PADDING$MINUTE

# Standardmäßig Ubuntu starten
set default=0

# Starte "Windows 10" von 17 bis 23 Uhr
if [ $TIME -ge 1700 -a $TIME -lt 2300 ]; then
  set default=3
fi

Am Anfang fügt man eine extra Null bei Minuten kleiner als 10 ein, sodass die Minutenzahl immer zweistellig ist. Dann konstruiert man eine neue Variable TIME, die die aktuelle Uhrzeit mit dem Format HHMM hat. Diese kann man nun nutzen, um die Zeitsteuerung in GRUB zu implementieren.

Ubuntu soll standardmäßig gestartet werden, aber am Abend bekommt Windows 10 den Vorrang. Eventuell muss man die Uhrzeiten noch anpassen, da im BIOS oft die Zeitzone UTC eingerichtet ist.

Fazit

Die Änderungen oben gelten nur solange bis zum nächsten Mal update-grub ausgeführt wird. Damit die Änderungen dauerhaft in GRUB erhalten bleiben, sollte man ein Template mit diesem Code unter /etc/grub.d/ anlegen.

Wir nutzen diese Option, um unsere Rechner in der Schule besser verwalten zu können. Am Tag wird standardmäßig Ubuntu gestartet, aber während der Nacht lassen wir Linbo booten, damit die Rechner dann z.B. aktualisiert oder mit einem neuen Image versorgt werden können.

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Teil 2: Das bibliografische Framework – Wie man Koha installiert und für Schulen einrichtet https://zefanjas.de/koha-installation-schule-bibliografische-framework/ https://zefanjas.de/koha-installation-schule-bibliografische-framework/#comments Fri, 30 Mar 2018 08:15:58 +0000 https://zefanjas.de/?p=2531 Im ersten Teil dieser Serie haben wir bereits Koha installiert. Bevor wir ein Buch aufnehmen oder verleihen können, müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden. Ein großes Thema ist das bibliografische Framework. Bei der Installation haben wir bereits MARC21 gewählt. Was das ist, warum es wichtig ist und wie wir das Framework für eine Schule anpassen können, darum geht es in diesem 2. Teil. Dieser Artikel ist ein Teil einer Serie: Installation und Einrichtung einer ersten Bibliothek Das bibliografische Framework Grundeinstellungen...

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Im ersten Teil dieser Serie haben wir bereits Koha installiert. Bevor wir ein Buch aufnehmen oder verleihen können, müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden. Ein großes Thema ist das bibliografische Framework. Bei der Installation haben wir bereits MARC21 gewählt. Was das ist, warum es wichtig ist und wie wir das Framework für eine Schule anpassen können, darum geht es in diesem 2. Teil.

Dieser Artikel ist ein Teil einer Serie:

  1. Installation und Einrichtung einer ersten Bibliothek
  2. Das bibliografische Framework
  3. Grundeinstellungen
  4. Buchaufnahme
  5. Benutzerverwaltung und Ausleihkonditionen
  6. Mahnungen und Gebühren

Was ist das bibliografische Framework?

Am besten stellen wir uns das bibliografische Framework wie eine Vorlage vor, nach der Bücher oder andere Medien in Koha aufgenommen werden. In dieser Vorlage legen wir fest, welche Daten wir in unserem System haben wollen. Das könnten z.B. folgende sein:

  • Titel und Author/in
  • Verlag, Erscheinigsort und -jahr
  • ISBN / ISSN
  • Altersbeschränkung
  • evtl. Sprache

Diese Liste lässt sich beliebig erweitern, aber für eine Schulbibliothek wollen wir es so einfach wie möglich machen. Diese Daten nennt man auch Felder.

Damit sich nicht jede Bibliothek ihre eigenen Felder ausdenken muss, wurde vor vielen Jahren ein Standard geschaffen, der in Koha verwendet wird: MARC21.

MARC21

Wikipedia definiert MARC folgendermaßen:

MARC (MAchine-Readable Cataloging) ist ein bibliographisches Datenformat. Entwickelt wurde es 1966 in den USA. Im Lauf der Jahre folgten zahlreiche verschiedene Versionen, von denen bis heute vor allem die Version MARC 21 weltweit von Bibliotheken verwendet wird. MARC 21 ist ein allgemeines Format, das von verschiedensten Anwendungen gelesen und verarbeitet werden kann. Hauptzweck ist die Übertragung von bibliographischen Daten zwischen Bibliotheken.

Es geht also einen bibliografischen Datensatz, der von einem Computer gelesen werden kann.

Koha verwendet ebenfalls MARC21, deswegen müssen wir uns ein wenig damit auseinander setzen. Es gibt eine gute Einführung in MARC21, die aber nur in Englisch verfügbar ist. Ich kann sie sehr empfehlen, da sie mir geholfen hat MARC21 besser zu verstehen: Understanding MARC.

Ein MARC21 Feld besteht aus einem Tag (einer dreistelligen Zahl), zwei Indikatoren und einem Unterfeld-Code. Hier ein Beispiel für das Feld ISBN:

020 ##  $a 0877547637

Die ersten drei Zahlen 020 stehen für das MARC21 Feld bzw. Tag. Die zwei „##“ stehen für die beiden Indikatoren, die für dieses Feld nicht definiert sind. Mit $a folgt das Unterfeld a für die ISBN. Zum Schluss steht die ISBN. Laut Definition kann man im Unterfeld $z auch eine nicht mehr gültige ISBN angeben.

Eine Übersicht über alle MARC21-Felder gibt es hier: https://www.loc.gov/marc/bibliographic/

MARC21 für Schulbibliotheken anpassen

Ich empfehle wirklich jedem, der Koha einsetzen möchte, sich die oben verlinkte Einführung in MARC durchzulesen, denn es hilft ungemein beim Verständnis, wie Koha funktioniert und wie man es verwenden kann und muss.

Framework exportieren

Da wir jetzt grob wissen, was MARC21-Felder sind, wollen wir in Koha das bibliografische Framework anpassen. Dazu loggen wir uns mit unserem im Teil 1 erstellen Benutzer ein und öffnen den Menüpunkt Administration.

Koha Menü

Dort wählen wir den Punkt bibliografisches Framework.

Koha Admin Menü

Hier sehen wir nun eine Liste mit allen bibliografischen Frameworks. Wir können theoretisch für jeden Medientyp ein eigenes Framework erstellen, doch wir möchten es so einfach wie möglich haben.

Das Framework können wir gut im Browser anpassen, aber es ist mit viel Klicken und Warten verbunden. Deshalb werden wir das Framework exportieren und anschließend wieder importieren.

In der Liste klicken wir neben Framework mit dem Code „FA“ und dem Namen „Schnellaufnahme“ auf Aktionen → Export. (Falls das Schnellaufnahme Framework fehlt, wurde bei der Installation vergessen, den Haken an der entsprechenden Stelle zu setzen…)

Koha FrameworksFramework anpassen

Nun müssen wir die heruntergeladene Datei (man kann zwischen CSV, Exel oder Open Document Format wählen) mit einer Tabellenkalkulation unserer Wahl öffnen und wie folgt anpassen.

Im ersten Reiter marc_tag_structure  und zweitem Reiter marc_subfield_structure alle Zeilen löschen mit den Tags:

  • 010, 050, 082, 090, 099

Im zweiten Reiter werden wir noch einige Felder verstecken, damit die Maske zur Aufnahme der Bücher übersichtlicher wird. In der Spalte hidden geben wir an folgenden Stellen „5“ für folgende Tags und Unterfelder ein:

  • 020 → alle bis auf Unterfeld a
  • 022  → alle bis auf Unterfeld a
  • 100  → alle bis auf Unterfeld a (und l optional)
  • 245  → alle bis auf Unterfelder a und b
  • 250  → alle bis auf Unterfeld a
  • 260  → alle bis auf Unterfelder a, b und c
  • 300  → alle
  • 500  → alle bis auf Unterfeld a
  • 942  → alle bis auf Unterfeld c
  • 952 → nur Unterfelder 2, b, e, f, i, j, l, m, n, q, r, s, u, v, w, y

Wenn wir das geschafft haben, haben wir eine große Hürde bei der Verwendung von Koha genommen. Das was jetzt noch kommt, wird wieder leichter 🙂

Framework importieren

Nun müssen wir unser bearbeitetes Framework wieder importieren. Dazu klicken wir auf Aktionen → Import und wählen unserer bearbeitet Tabellenkalkulationsdatei, die wir gerade eben bearbeitet haben, aus. Mit Import wird unser „FA“ Framework aktualisiert.

Koha Framework Import

Fazit

Wir haben nun ein sehr wichtiges Element in der Konfiguration von Koha eingerichtet – unser bibliografisches Framework! Es ist fast alles für die Aufnahme oder den Import unserer Medien eingerichtet. Im nächsten Teil dieser Serie geht es um weitere grundlegende Einstellungen für Schulen sowie die Einrichtung weitere Medien- und Benutzergruppen.

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Einsatzmöglichkeiten von linbo-remote im Schulalltag https://zefanjas.de/einsatzmoeglichkeiten-von-linbo-remote-im-schulalltag/ https://zefanjas.de/einsatzmoeglichkeiten-von-linbo-remote-im-schulalltag/#comments Fri, 23 Mar 2018 05:45:43 +0000 https://zefanjas.de/?p=2563 Linbo ist eines der besten Features von linuxmuster.net – einer freien Schulserverlösung. Einen Überklick, was alles mit Linbo möglich ist, habe ich bereits in einen meiner letzten Artikel beschrieben. Dort habe ich ein Kommandozeilenprogramm erwähnt, das für die Administration der Schulrechner einfach super ist: linbo-remote. Damit kann man fast alles machen, was man sonst über die Linbo-GUI erledigen würde, z.B. Rechner partitionieren und formatieren, starten, herunterfahren, etc. neue Images in einem Raum oder in der ganzen Schule verteilen (in Kombination...

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Linbo ist eines der besten Features von linuxmuster.net – einer freien Schulserverlösung. Einen Überklick, was alles mit Linbo möglich ist, habe ich bereits in einen meiner letzten Artikel beschrieben. Dort habe ich ein Kommandozeilenprogramm erwähnt, das für die Administration der Schulrechner einfach super ist: linbo-remote. Damit kann man fast alles machen, was man sonst über die Linbo-GUI erledigen würde, z.B.

  • Rechner partitionieren und formatieren, starten, herunterfahren, etc.
  • neue Images in einem Raum oder in der ganzen Schule verteilen (in Kombination mit Wake-on-Lan)
  • zu einer beliebigen Zeit Rechner synchronisieren und das Betriebssystem der Wahl starten lassen
  • Images auf einem Rechner erstellen und auf den Server hochladen
  • linbo-remote mit anderen Skripten kombinieren

Ich möchte heute beschreiben, wie wir linbo-remote in unserer Schule einsetzen und zeigen, was man damit alles machen kann.

Neue Images verteilen mit linbo-remote

In regelmäßigen Abständen aktualisieren wir unser Ubuntu-Image, welches wir auf allen unseren Schulrechnern verwenden. Wir machen das meistens in den Ferien oder wenn es neue größere Updates gibt (e.g. Firefox, LibreOffice, wichtige Sicherheitsupdates). Mit folgendem Befehl verteilen wir das Image auf alle Rechner in einem Raum:

$ linbo-remote -r raum1 -p sync:1,halt -w 0

oder

$ linbo-remote -r raum1 -c sync:1,halt -w 60

Eine kurze Erklärung, was die einzelnen Parameter bedeuten.

  • -r gibt den Raum an. Mit -g kann man auch einen Gruppe angeben, mit -i eine IP oder einen Hostnamen.
  • -w steht für Wake-on-Lan, d.h. linbo-remote weckt die Rechner auf. Wake-on-Lan muss man im BIOS aktivieren und es funktioniert nur über ein angestecktes Netzwerkkabel (z.B. bei Notebooks). Die Zahl hinter -w gibt die Sekunden an, die gewartet werden soll, bis Linbo die Befehle ausführt.
  • Der Unterschied zwischen -p und -c ist, dass bei -p Linboo eine Datei mit den Befehlen auf dem Server anlegt. Diese Datei holt sich der Rechner, sobald er nach Linbo gebootet hat, ab. -c versucht den Befehl direkt per SSH an den Rechner zu schicken. Deshalb habe ich hier auch eine Wartezeit von 60 Sekunden angegeben, sodass genug Zeit für alle Rechner da ist, um aufgeweckt und gebootet zu werden.
  • nach -c und -p kann man verschiedene Befehle angeben. Alle Möglichkeiten erhält man, wenn man linbo-remote -h eingibt. Bei fast allen Befehlen folgt nach dem Befehle ein Doppelpunkt und dahinter die Nummer des Betriebssystems. Wenn man z.B. ein Dual-Boot System mit Windows und Ubuntu hat, bekommt Windows die Nr. 1 und Ubuntu die Nr. 2. Man kann auch mehrere Befehle angeben, die man durch ein Komma voneinander trennt.
    • sync:1,halt bedeutet also, dass linbo-remote das erste Betriebssystem auf dem Rechner synchronisiert und danach den Rechner wieder herunter fährt.
    • format:1,sync:1,sync:2,start:2 bedeutet, dass Linbo die Partition des 1. Betriebssystems formatiert und synchronisiert, danach das 2. Betriebssystem ebenfalls synchronisiert und anschließend startet. Beim Synchronisieren schaut Linbo, ob es ein neues Image auf dem Server gibt, lädt dieses gegebenenfalls herunter und kopiert es auf die entsprechende Partition.

Administration der Schulcomputer mit linbo-remote automatisieren

Wir haben oben schon gesehen, was alles mit linbo-remote möglich ist. Verbunden mit einem Cronjob können wir beispielsweise alle Rechner in der Schule oder in einem bestimmten Raum jeden Morgen synchronisieren und starten lassen, sodass alle Rechner „frisch“ für den Einsatz im Unterricht sind.

Als root User erstellen wir einen neuen Cronjob mit

root@server$ crontab -e

und legen den folgenden Cronjob an:

30 6 * * * /usr/sbin/linbo-remote -r raum1 -w 0 -p format:1,sync:1,sync:2,start:2 > /dev/null 2>&1

Jeden Morgen, um 6:30 Uhr, an jedem Tag im Jahr, kümmert sich jetzt Linbo um unsere Rechner im Raum 1. Dabei synchronisiert er beide Betriebssysteme und startet das zweite, sodass sich die Schüler direkt anmelden können.

Wir können linbo-remote auch verwenden, um alle Rechner herunterzufahren, die nach Linbo gebootet wurden.

0 13,15,17,20 * * * /usr/sbin/linbo-remote -r raum1 -c halt > /dev/null 2>&1

Um 13, 15, 17 und 20 Uhr werden alle Rechner im Raum 1, die Linbo gebootet haben, heruntergefahren.

Diese Cronjobs sind eine große Hilfe, um einen verlässlichen Ist-Zustand jeden Morgen an den Schulcomputern herzustellen. Der Nachteil dieser Lösung ist, dass die Cronjobs an jedem Tag ausgeführt werden, also auch am Wochenende oder in den Ferien. Doch dieses Problem lässt sich lösen 🙂

linbo-remote mit anderen Programmen kombinieren

Ein Mitglied der Linuxmuster-Community hat ein Skript geschrieben, dass überprüft, ob heute ein Schultag ist – je nach Bundesland. Das Skript findet man auf Github und wir können es wie folgt auf dem Server installieren:

$ git clone https://github.com/anschuetz/linuxmuster.git
$ cd linuxmuster/schultag

In der Datei ist-heute-schultag müssen wir noch festlegen, welches Bundesland wir verwenden möchten. Standardmäßig ist Baden-Württemberg eingerichtet.

ferien_conf="ferien_bw.conf"
feiertage_conf="feiertage_bw.conf"

Danach installieren wir das Skript mit

$ sudo make install

Wenn ein Schultag ist, liefert das Skript einen Rückgabewert von „0“ zurück, sonst z.B. „99“ (für einen Ferientag).

Die Cronjobs oben können wir anpassen, sodass sie nur noch an einem Schultag ausgeführt werden:

30 6 * * * ist-heute-schultag && /usr/sbin/linbo-remote -r raum1 -w 0 -p format:1,sync:1,sync:2,start:2 > /dev/null 2>&1
0 13,15,17,20 * * * ist-heute-schultag && /usr/sbin/linbo-remote -r raum1 -c halt > /dev/null 2>&1

Fazit

Linbo und ins besondere linbo-remote nimmt uns als Schul-IT-Team eine ganze Menge Arbeit ab. Während wir im ersten Jahr noch viel „Turnschuhadministration“ betrieben haben, macht das jetzt linbo-remote für uns. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir von Rechner zu Rechner in der Schule gelaufen sind, um sie mit einem neuen Image zu versorgen. Linbo ist für mich das beste Feature an linuxmuster.net und ich habe bisher keine andere Software kennengelernt, die uns hilft jeden Tag automatisch einen definierten Ist-Zustand herzustellen. Ist das Image einmal auf dem Rechner, funktioniert das ganze übrigens auch offline, d.h. die Schüler können selbstständig ihre Rechner zurücksetzen, falls etwas „kaputt“ ist.

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